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Apple-Umsatz klettert um 16% – iPhone 17 treibt Wachstum

Tech-Konzern übertrifft Erwartungen mit Rekordquartal und starker Performance in China

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Apple-Umsatz klettert um 16% – iPhone 17 treibt Wachstum

Apple hat im ersten Geschäftsquartal 2026 die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen. Der Umsatz des iPhone-Herstellers stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent, getrieben von einer außergewöhnlich starken Nachfrage nach den neuen iPhone 17 Modellen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um mehr als ein Prozent zu.

Der Nettogewinn kletterte auf 42,1 Milliarden US-Dollar oder 2,84 Dollar je Aktie, verglichen mit 36,33 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Besonders beeindruckend: Die iPhone-Verkäufe schnellten um 23 Prozent auf 85,27 Milliarden Dollar in die Höhe – eine deutliche Trendwende nach leicht rückläufigen Zahlen im Vorjahresquartal.

Finanzchef Kevan Parekh zeigte sich optimistisch für das laufende Quartal und prognostiziert ein Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent. Dies würde einem Umsatz von 107,8 bis 110,66 Milliarden Dollar entsprechen und die Analystenschätzungen von 104,84 Milliarden Dollar übertreffen. Allerdings warnte das Unternehmen vor eingeschränkten iPhone-Lieferkapazitäten im aktuellen Quartal.

China als Wachstumsmotor

Eine besondere Überraschung lieferte die Performance in China, einschließlich Taiwan und Hongkong. Die Umsätze in der Region explodierten um 38 Prozent auf 25,53 Milliarden Dollar. CEO Tim Cook sprach von einem "Aufschwung, der offen gesagt viel größer war, als wir erwartet hatten" und betonte, dieser sei "produktgetrieben" gewesen, insbesondere durch iPhone-Verkäufe.

Die starken Zahlen aus China sind für Apple von strategischer Bedeutung, nachdem der Konzern dort in den vergangenen Quartalen mit wachsender Konkurrenz durch lokale Anbieter wie Huawei zu kämpfen hatte. Die iPhone 17 Modelle, die im September 2025 auf den Markt kamen, scheinen nun die Wende gebracht zu haben.

Gemischte Signale bei anderen Produktlinien

Während das iPhone glänzte, blieben die Mac-Verkäufe hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz mit Mac-Laptops fiel um sieben Prozent, obwohl Apple im November ein aktualisiertes MacBook Pro mit dem neuen M4-Chip vorgestellt hatte. Das iPad-Geschäft entwickelte sich hingegen positiv und wuchs um sechs Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar.

Cook hob hervor, dass die Hälfte der iPad-Käufer im Quartal zuvor noch kein Apple-Tablet besessen hatte – ein Zeichen für erfolgreiche Neukundengewinnung. Das Dienstleistungsgeschäft, das Abonnements wie Apple TV und iCloud sowie Werbeeinnahmen umfasst, legte um 14 Prozent auf 26,34 Milliarden Dollar zu. Die Zuschauerzahlen von Apple TV stiegen im Dezember um beeindruckende 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zurückhaltende KI-Investitionen

Im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Meta und Microsoft, die Hunderte Milliarden in KI-Infrastruktur investieren, bleibt Apple bei den Investitionsausgaben vergleichsweise zurückhaltend. Die Capex-Ausgaben sanken sogar von 2,94 Milliarden auf 2,37 Milliarden Dollar. Allerdings erhöhte das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungskosten deutlich von 8,27 Milliarden auf 10,89 Milliarden Dollar.

Anfang Januar kündigte Apple eine Partnerschaft mit Google an, um dessen Gemini-KI-Modell zur Unterstützung der Apple Intelligence Software zu nutzen. Diese Kooperation könnte Apple ermöglichen, im KI-Wettlauf aufzuholen, ohne die massiven Infrastrukturinvestitionen der Konkurrenz tätigen zu müssen. Für das Dienstleistungsgeschäft erwartet Apple im laufenden Quartal ein ähnliches Wachstum wie die 14 Prozent aus dem Dezember-Quartal.

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