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American Airlines hebt Quartalsprognose an – Aktie steigt 3,5 Prozent

Die US-Fluggesellschaft überrascht mit besserem Ausblick und lässt Anleger aufatmen.

American Airlines hebt Quartalsprognose an – Aktie steigt 3,5 Prozent

Die Aktie der American Airlines Group legte am Donnerstag um 3,5 Prozent zu, nachdem die Fluggesellschaft ihre Prognose für das erste Quartal 2024 nach oben korrigiert hatte. Das Unternehmen mit Sitz in Fort Worth, Texas, erwartet nun einen bereinigten Verlust pro Aktie am unteren Ende der bislang kommunizierten Spanne von 10 bis 50 Cent.

Damit übertrifft American Airlines die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Bloomberg-Konsens hatte noch einen Verlust von 44 Cent pro Aktie prognostiziert – die neue Unternehmensschätzung liegt erheblich besser als dieser Richtwert.

Umsatzwachstum übertrifft frühere Prognosen

Besonders positiv fällt der aktualisierte Umsatzausblick aus. American Airlines rechnet nun mit einem Gesamtumsatzwachstum von mehr als 10 Prozent im ersten Quartal – zuvor hatte die Fluggesellschaft lediglich ein Plus von 7 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt. Das deutet auf eine robuste Nachfrage im Passagiergeschäft hin.

Zugleich erwartet das Unternehmen eine Steigerung der angebotenen Sitzmeilen um rund 3 bis 4 Prozent. Dieser Kapazitätsaufbau signalisiert, dass American Airlines trotz des herausfordernden Marktumfelds auf weiteres Wachstum setzt.

Treibstoffkosten als wichtiger Faktor

Auch bei den Kerosinkosten gibt es eine Aktualisierung: American Airlines kalkuliert für das erste Quartal mit einem Treibstoffpreis von 2,75 US-Dollar pro Gallone. Für Anleger ist dies ein wichtiger Indikator, da Treibstoffkosten traditionell einen der größten Kostenblöcke im Luftfahrtgeschäft darstellen.

Für deutsche Privatanleger ist American Airlines als einer der größten Luftfahrtkonzerne weltweit relevant – die Aktie ist an der US-Börse Nasdaq notiert und über viele Broker auch aus Deutschland handelbar. Die positiven Quartalssignale könnten kurzfristig weiteren Rückenwind liefern, wenngleich die Fluggesellschaft weiterhin einen Verlust ausweist.

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