ANZEIGE

99 Millionen für den Chef

Apple-Aktionäre sollen gegen Cooks Gehaltspaket stimmen

•• 3 Min
99 Millionen für den Chef

Eine führende Aktionärsberatungsgruppe hat den Apple-Anlegern empfohlen, gegen das 99 Millionen Dollar schwere Gehalts- und Bonuspaket von Tim Cook zu stimmen, und zwingt damit einen der prominentesten Kämpfer für Gleichberechtigung im Silicon Valley, seine Vergütung beim wertvollsten Unternehmen der Welt zu verteidigen.

Institutional Shareholder Services (ISS) hat seinen Kunden in einem Schreiben, das der Financial Times vorliegt, mitgeteilt, dass die Aktienprämie, die Cook im vergangenen Jahr erhalten hat - die erste seit 2011 - "erhebliche Bedenken" aufwirft. ISS hatte zuletzt 2015 eine Empfehlung gegen die Vergütung von Apple ausgesprochen.

Letztes Jahr erhielt Cook Aktien im Wert von 82 Millionen Dollar zum Zeitpunkt der Zuteilung, zusätzlich zu einem Bonus in Höhe von 12 Millionen Dollar und einem Gehalt von 3 Millionen Dollar.

Das Gehaltspaket des 61-jährigen Managers enthielt außerdem 630.630 Dollar für persönliche Sicherheitskosten und 712.488 Dollar für die persönliche Nutzung eines Privatjets - Vergünstigungen, die laut ISS im vergangenen Jahr deutlich über denen vergleichbarer Unternehmen lagen, so dass sich Cooks Gesamtgehalt für 2021 auf 98,7 Millionen Dollar belief.

Cooks stetige Führung wurde weithin gelobt, als er Apple Anfang Januar zum ersten Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 3 Mrd. Dollar führte und damit die anfänglichen Zweifel zerstreute, dass Apple nach dem Tod seines Mitbegründers Steve Jobs im Jahr 2011 florieren könnte.

Während Jobs für kühne Produkteinführungen wie den iPod und das iPhone bekannt war, wurde Cook für sein operatives Know-how und sein politisches Gespür, u. a. für Kampagnen für soziale Gleichheit und den Schutz der Privatsphäre, anerkannt.

Die Gesamtrendite für die Aktionäre liegt unter Cook nun bei über 1.000 Prozent, einschließlich eines Anstiegs des Apple-Aktienkurses um fast 30 Prozent in den letzten 12 Monaten. Obwohl die Aktien in diesem Jahr bisher etwas schwächer gehandelt wurden, konnte sich Apple vom allgemeinen Ausverkauf der Tech-Aktien abkoppeln, nachdem das Unternehmen für das vierte Quartal 2021 einen Gewinnsprung von 20 Prozent auf 34,6 Mrd. US-Dollar gemeldet hatte.

Aktionärsabstimmungen über die Vergütungspakete von Apple haben nur beratenden Charakter und zwingen den Vorstand nicht, Maßnahmen zu ergreifen. Rund 95 Prozent der Abstimmungen im letzten Jahr fielen zu Gunsten von Apple aus. Aber ein signifikanter Protest in diesem Jahr könnte den Vorstand von Apple umstimmen, neun Jahre nach der letzten bedeutenden Gegenreaktion auf Cooks Vergütung.

Die negative Empfehlung von ISS für Apple kommt, nachdem eine Rekordzahl von S&P 500-Unternehmen im letzten Jahr keine 50-prozentige Unterstützung für eine Gehaltsabstimmung auf den Jahreshauptversammlungen erhalten hat.

Im vergangenen Jahr vollendete Cook sein erstes Jahrzehnt als Chef von Apple. Anlässlich dieses Jubiläums wurde die letzte Tranche der Aktienzuteilung, die ihm bei seiner Ernennung zum CEO gewährt wurde, unverfallbar, und es wurde ein neues Anreizsystem eingeführt.

Das Programm von 2011 war 2013 geändert worden, um Leistungskriterien für die Hälfte der Prämie hinzuzufügen. Etwa ein Drittel der Apple-Aktionäre hatte bei der Jahreshauptversammlung des Unternehmens Anfang des Jahres eine Protestabstimmung über die Vergütung der Führungskräfte angemeldet.

Cook hat diese Ziele erreicht, nachdem die Gesamtrendite für die Aktionäre von Apple in den drei Jahren bis August 2021 192 Prozent erreicht hat, wie aus den Unterlagen hervorgeht. Im selben Monat verkaufte er Apple-Aktien im Wert von 752 Mio. Dollar.

In seiner im letzten Monat veröffentlichten jährlichen Vollmachtserklärung wies der Apple-Vorstand auf Umsätze und Gewinne im Jahr 2021 hin, die die Ziele des Unternehmens "deutlich übertreffen" und die maximalen Auszahlungen im Rahmen der leistungsabhängigen Boni der Führungskräfte auslösen.

Apple sagte in seinem Proxy-Filing, dass der Vergütungsausschuss des Vorstands "auch weiterhin das Feedback der Aktionäre und die Ergebnisse von Say-on-Pay-Abstimmungen berücksichtigen wird, wenn er zukünftige Vergütungsentscheidungen trifft".

AktienAppleAktionäre

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.