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9 überverkaufte US-Aktien mit bis zu 66 Prozent Abschlag

Marktturbulenzen drücken solide Aktien unter ihren fairen Wert – Value-Investoren wittern jetzt attraktive Einstiegschancen.

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9 überverkaufte US-Aktien mit bis zu 66 Prozent Abschlag

Geopolitische Spannungen, hartnäckige Inflation und hohe Zinsen setzen die Aktienmärkte derzeit unter Druck. In diesem Umfeld reagieren Börsen oft übertrieben auf negative Nachrichten – selbst kleine Rückschläge können zu deutlichen Kursverlusten führen. Das Ergebnis: Manche Aktien fallen stärker, als es ihre Fundamentaldaten rechtfertigen würden.

Genau hier setzt die Strategie des Value Investing an. Anleger, die über kurzfristige Panik hinausblicken, können in solchen Phasen Unternehmen identifizieren, die trotz solider Geschäftsbasis stark abgestraft wurden. Die Kunst liegt darin, echte Schnäppchen von dauerhaft angeschlagenen Titeln zu unterscheiden.

Vier Kernkriterien für überverkaufte Qualitätsaktien

Eine Analyse von Investing.com hat neun US-amerikanische Aktien identifiziert, die einem klaren Regelwerk entsprechen. Als Screening-Kriterien dienten dabei unter anderem überverkaufte technische Signale, ein erheblicher Abstand zum geschätzten fairen Wert sowie ein deutlicher Kursverlust im laufenden Jahr. Treffen diese Signale gleichzeitig auf ein Unternehmen zu, steigen die Chancen auf eine Kurserholung statistisch an.

Die konkreten Zahlen sind bemerkenswert: Die neun identifizierten Aktien haben im bisherigen Jahresverlauf zwischen 25,3 und 43,1 Prozent an Wert verloren. Gleichzeitig notieren sie zwischen 30,7 und 66,3 Prozent unterhalb ihres geschätzten fairen Wertes. Drei der neun Titel weisen dabei sogar einen Abschlag von mehr als 50 Prozent gegenüber ihrem fairen Wert auf.

Hohes Aufwärtspotenzial, aber auch erhebliche Risiken

Für deutsche Privatanleger sind solche Screener-Analysen ein nützlicher Ausgangspunkt für die eigene Recherche. Sie ersetzen jedoch keine tiefergehende Fundamentalanalyse. Faktoren wie Verschuldungsgrad, Gewinnentwicklung und Branchenumfeld sollten stets individuell geprüft werden.

Die aktuelle Marktlage – geprägt von Konflikten im Nahen Osten, steigenden Energiepreisen und einer vorsichtigen US-Notenbank Federal Reserve – dürfte kurzfristig volatil bleiben. Wer dennoch in überverkaufte Titel investiert, sollte einen ausreichend langen Anlagehorizont mitbringen und Verluste einkalkulieren können. Value Investing funktioniert selten über Nacht, bietet aber langfristig orientierten Anlegern historisch attraktive Renditemöglichkeiten.

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Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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