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Yum Brands verkauft Pizza Hut für 2,7 Milliarden Dollar

Der Fast-Food-Konzern trennt sich in zwei Transaktionen von der schwächelnden Pizzakette, um sich auf stärkere Marken zu fokussieren.

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Yum Brands verkauft Pizza Hut für 2,7 Milliarden Dollar

Yum Brands hat dem Verkauf seines Pizza-Hut-Geschäfts in zwei separaten Transaktionen für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar zugestimmt. Das gab das in Louisville, Kentucky, ansässige Unternehmen am Dienstag bekannt. Der Deal markiert einen bedeutenden strategischen Schritt für den Fast-Food-Konzern, der auch die Marken Taco Bell und KFC betreibt.

Den größeren Teil des Geschäfts übernimmt die Private-Equity-Gesellschaft LongRange Capital. Sie zahlt rund 1,5 Milliarden Dollar für das operative Pizza-Hut-Geschäft außerhalb des chinesischen Festlands. In einer separaten Transaktion erwirbt Yum China Holdings das Pizza-Hut-Geschäft auf dem chinesischen Festland für etwa 1,2 Milliarden Dollar.

Strategische Neuausrichtung nach schwacher Performance

Der Hintergrund des Verkaufs liegt in der unterdurchschnittlichen Entwicklung der Pizzakette. Yum Brands hatte Ende letzten Jahres bekanntgegeben, eine strategische Überprüfung von Pizza Hut durchzuführen, nachdem die Kette das Gesamtergebnis des Konzerns belastet hatte. Die anderen Marken des Unternehmens – allen voran Taco Bell und KFC – entwickelten sich in den vergangenen Jahren deutlich besser.

Führungskräfte von Yum Brands erklärten während eines Investorentreffens am Dienstag, dass die Transaktionen dem Unternehmen ermöglichen werden, sich stärker auf seine wachstumsstärkeren Marken zu konzentrieren. Gleichzeitig sollen die Deals den Aktionären zugutekommen. Der Abschluss beider Transaktionen wird für das dritte Quartal erwartet.

Zwei Käufer, zwei Märkte

Die Aufteilung des Verkaufs in zwei Transaktionen spiegelt die unterschiedliche geografische Struktur des Pizza-Hut-Geschäfts wider. Während LongRange Capital das internationale Geschäft außerhalb Chinas übernimmt, bleibt das China-Geschäft in den Händen von Yum China Holdings – einem Unternehmen, das bereits eng mit dem Yum-Brands-Konzern verbunden ist und die Marken des Mutterkonzerns auf dem chinesischen Festland betreibt.

Für deutsche und europäische Anleger ist der Deal ein klares Signal: Yum Brands setzt künftig verstärkt auf die Marken Taco Bell und KFC, die als wachstumsstärker gelten. Der Verkauf von Pizza Hut ermöglicht es dem Konzern, Kapital freizusetzen und Ressourcen gezielt in profitablere Bereiche zu lenken. Mit einem Gesamtvolumen von 2,7 Milliarden Dollar handelt es sich um eine der größten Transaktionen im Fast-Food-Sektor in jüngster Zeit.

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