Yum Brands: Taco Bell treibt Wachstum, Pizza Hut schwächelt weiter
Restaurantkonzern übertrifft Gewinnerwartungen dank starker Performance der mexikanischen Fast-Food-Kette

Yum Brands hat am Mittwoch gemischte Quartalsergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorgelegt. Der Mutterkonzern von Taco Bell, KFC und Pizza Hut profitierte dabei vor allem von der starken Nachfrage nach mexikanisch inspirierten Fast-Food-Produkten. Der Nettogewinn stieg auf 535 Millionen US-Dollar oder 1,91 Dollar je Aktie, verglichen mit 423 Millionen Dollar oder 1,49 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum.
Bereinigt um Steuervorteile und Sondereffekte erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 1,73 Dollar je Aktie. Die weltweiten vergleichbaren Umsätze legten um 3 Prozent zu, wobei Taco Bell und die internationalen KFC-Märkte die Haupttreiber waren.
Taco Bell übertrifft Erwartungen deutlich
Die mexikanische Fast-Food-Kette Taco Bell erwies sich erneut als Zugpferd im Portfolio von Yum Brands. Die vergleichbaren Umsätze schnellten um beeindruckende 7 Prozent in die Höhe und übertrafen damit die Analystenschätzungen von 5,6 Prozent deutlich. Das Erfolgsrezept der Kette liegt in der geschickten Kombination aus preisgünstigen Angeboten und trendigen Menüpunkten, mit der Taco Bell regelmäßig die breitere Fast-Food-Branche übertrifft.
Die Strategie spricht besonders preisbewusste Verbraucher an, die trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten nicht auf Restaurantbesuche verzichten möchten. Taco Bell hat sich damit als wertvollstes Asset im Yum-Portfolio etabliert.
KFC mit solider Performance
KFC verzeichnete weltweit ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze von 3 Prozent. Die internationale Sparte der Fried-Chicken-Kette legte ebenfalls um 3 Prozent zu, während die US-Restaurants ein moderateres Wachstum von 1 Prozent erreichten. Analysten hatten mit einem Gesamtwachstum von 2,1 Prozent gerechnet.
Auf dem US-Heimatmarkt befindet sich KFC weiterhin in einer Sanierungsphase. In den vergangenen Jahren musste die Kette Marktanteile an aufstrebende Wettbewerber wie Raising Cane's abgeben und arbeitet nun an einer Rückeroberung verlorener Positionen.
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Zur AktienanalysePizza Hut bleibt Sorgenkind
Erneut enttäuschte Pizza Hut als Schlusslicht im Portfolio. Die angeschlagene Pizzakette verzeichnete einen Rückgang der vergleichbaren Umsätze um 1 Prozent, wobei der US-Markt mit minus 3 Prozent besonders schwach abschnitt. Immerhin fiel das Minus geringer aus als die von Analysten erwarteten minus 1,7 Prozent.
Bereits im November hatte Yum Brands angekündigt, strategische Optionen für Pizza Hut zu prüfen. Am Mittwoch bestätigte das Unternehmen, dass diese Überprüfung begonnen habe, nannte jedoch keine weiteren Details zu möglichen Maßnahmen oder einem Zeitplan.


