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Wird 2023 ein Rekordjahr für Dividenden?

Rekorddividenden für Aktionäre: Große Gewinnausschüttungen weltweit erwartet trotz wirtschaftlicher Unsicherheit

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Wird 2023 ein Rekordjahr für Dividenden?

Das Jahr 2023 könnte für Aktionäre ein äußerst erfolgreiches Jahr werden, denn laut dem britischen Fondshaus Janus Henderson werden weltweit so hohe Dividenden wie noch nie erwartet. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit soll die Gesamtsumme der Dividenden 1,64 Billionen US-Dollar erreichen, was einem Rekord und einem Plus von über fünf Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Obwohl das Dividendenwachstum aufgrund der Abschwächung der Weltwirtschaft infolge der Inflation und steigender Zinsen etwas langsamer verläuft, hat sich die Situation in letzter Zeit verbessert, berichten die Fondsmanager.

Diese positive Entwicklung wird hauptsächlich durch die noch nicht abgeschlossene Erholung im europäischen Bankensektor nach der Corona-Pandemie sowie durch eine außergewöhnlich hohe Anzahl von einmaligen Sonderdividenden zu Jahresbeginn vorangetrieben. Im ersten Quartal stiegen die weltweiten Dividenden um zwölf Prozent auf den Rekordwert von 326,7 Milliarden US-Dollar.

Gemäß einer Untersuchung von Janus Henderson erhöhten weltweit 95 Prozent der Unternehmen ihre Dividenden oder hielten sie konstant. Besonders Banken und Ölproduzenten trugen im ersten Quartal zum Wachstum bei, aber auch Automobilhersteller erzielten starke Ergebnisse und schütteten hohe Sonderdividenden aus. Dagegen sanken die Dividenden im Bergbausektor aufgrund niedriger Rohstoffpreise um ein Fünftel. Ansonsten gab es nur wenige Ausreißer.

Im ersten Quartal führte der dänische Schifffahrtskonzern A.P. Moller-Maersk die Liste der Top-Dividendenzahler an. Dank einer starken Nachfrage und hoher Frachtpreise im Jahr 2022 schüttete das Unternehmen eine reguläre Dividende von 2000 Kronen je Aktie und eine Sonderdividende von 2300 Kronen je Aktie aus. Insgesamt erhielten die Anleger fast 600 Euro pro Anteilsschein. Zusammen mit neun weiteren Unternehmen war Moller-Maersk für 19 Prozent der Dividenden verantwortlich.

Auch in Deutschland können sich Aktionäre auf eine Rekordsumme freuen. Die 750 Aktiengesellschaften in Deutschland planen, im Jahr 2023 insgesamt rund 75 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner auszuschütten, was neun Prozent mehr als im Vorjahr entspricht. Insbesondere die Aktionäre der DAX-Konzerne profitieren von diesem Dividendenregen, denn sie erhalten geschätzte 52,5 Milliarden Euro.

Ein Unternehmen, das maßgeblich zu diesem starken Wachstum beiträgt, ist Hapag-Lloyd. Die Traditionsreederei zahlte im Jahr 2022 eine Dividende von 11,1 Milliarden Euro aus und steht allein für knapp 15 Prozent der gesamten Ausschüttungen der deutschen Börsenkonzerne.

AktienDividenden

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