Windpark-Ausfall in Niedersachsen
Turbinenausfall aufgrund abgebrochener Rotorblätter führt zu erheblichen finanziellen Verlusten

Ein Vorfall in einem Windpark in Niedersachsen hat erneut die Frage nach der Qualität von Windturbinen aufgeworfen. In Alfstedt-Ebersdorf stürzte ein Rotorblatt aus bislang unbekannten Gründen ab, was zur Stilllegung von zwölf Anlagen führte. Die Turbinen des Herstellers GE vom Typ GE 5.3-158 stehen seit rund eineinhalb Jahren im Einsatz, und dies ist nicht das erste Mal, dass Probleme mit diesen Windrädern aufgetreten sind.
Die Ursache für den Vorfall wird noch untersucht, und es wird erwartet, dass unabhängige Sachverständige die Sicherheit der anderen Turbinen überprüfen, bevor der Windpark wieder in Betrieb genommen wird. Die Stilllegung bedeutet für den Betreiber Energiekontor in Bremen finanzielle Verluste.
Qualitätsprobleme bei Windturbinen sind kein Einzelfall, und auch andere Hersteller kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen. Siemens Gamesa musste aufgrund von Ausfallraten bei Komponenten den Vertrieb einer problembehafteten Onshore-Turbine vorübergehend einstellen, was zu Milliardenverlusten führte.
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Zur AktienanalyseDie gesamte Windkraftbranche sieht sich einem rasanten Technologiewettkampf und einem harten Preiswettbewerb ausgesetzt. Neue, leistungsstärkere Turbinen werden alle paar Jahre eingeführt, und die Fertigungslinien müssen angepasst werden. Der Preisdruck führt oft dazu, dass Rotorblätter mit kleinen Mängeln durchgehen, was zu Sicherheitsrisiken führen kann.


