WHO bedauert US-Austritt: Trump beendet Mitgliedschaft
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert enttäuscht auf den offiziellen Austritt der USA. Präsident Donald Trump vollzog den bereits angekündigten Schritt und kritisiert die Pandemie-Politik der UN-Gesundheitsbehörde scharf.

Die Vereinigten Staaten haben am Donnerstag ihren offiziellen Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vollzogen. Die UN-Gesundheitsbehörde zeigte sich enttäuscht über diese Entscheidung und äußerte gleichzeitig die Hoffnung auf eine künftige Rückkehr Washingtons zur aktiven Zusammenarbeit.
Trumps Kritik an der WHO
Die Regierung von Präsident Donald Trump begründet den Austritt mit massiver Kritik am Krisenmanagement der WHO während der COVID-19-Pandemie. Trump warf der Organisation vor, nicht unabhängig vom "unangemessenen politischen Einfluss der WHO-Mitgliedstaaten" gehandelt zu haben. Besonders kritisch sieht die US-Regierung die Finanzierungsstruktur: Die USA hätten "ungerechtfertigt hohe Zahlungen" leisten müssen, die im Vergleich zu anderen großen Ländern wie China unverhältnismäßig gewesen seien.
Warnung vor gesundheitlichen Folgen
Experten hatten bereits ein Jahr lang vor diesem Schritt gewarnt. Sie befürchten negative Auswirkungen sowohl auf die öffentliche Gesundheit in den USA als auch weltweit. Die USA waren bisher einer der größten Geldgeber der Organisation und spielten eine zentrale Rolle in globalen Gesundheitsinitiativen.
WHO verteidigt Pandemie-Reaktion
Die Weltgesundheitsorganisation wies die Kritik zurück und verteidigte ihr Vorgehen während der "beispiellosen globalen Gesundheitskrise". Die WHO betonte, dass die während der Pandemie entwickelten Systeme, die rund um die Uhr in Betrieb seien, "dazu beigetragen haben, die Sicherheit aller Länder, einschließlich der USA, zu gewährleisten". Die Organisation verwies auf ihre Arbeit vor, während und nach der Notfallphase der Pandemie.
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Zur AktienanalyseAuswirkungen auf globale Gesundheitspolitik
Der US-Austritt markiert einen bedeutenden Einschnitt in der internationalen Gesundheitszusammenarbeit. Die WHO verliert damit nicht nur einen wichtigen Finanzier, sondern auch einen einflussreichen Partner bei der Bekämpfung globaler Gesundheitskrisen. Wie sich dieser Schritt langfristig auf die Arbeitsfähigkeit der Organisation auswirken wird, bleibt abzuwarten.


