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Wheaton Precious Metals bricht im ersten Quartal 2026 mehrere Finanzrekorde

Der Edelmetall-Streamer Wheaton erzielt Rekordumsatz von 901 Millionen Dollar und einen Nettogewinn von 582 Millionen Dollar.

Wheaton Precious Metals bricht im ersten Quartal 2026 mehrere Finanzrekorde

Wheaton Precious Metals hat das Geschäftsjahr 2026 mit einer beeindruckenden Reihe von Finanzrekorden eröffnet. Das an den Börsen London, Toronto und New York notierte Streaming-Unternehmen erzielte einen Rekordumsatz von 901 Millionen US-Dollar sowie ein Rekord-Nettoergebnis von 582 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen ein bereinigtes Rekord-Nettoergebnis von 583 Millionen Dollar und ein Rekord-Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit von 766 Millionen Dollar.

Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal, also im zum 31. März 2025 endenden Quartal, lagen diese Kennzahlen bei 470 Millionen, 253 Millionen, 250 Millionen beziehungsweise 360 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg zwischen 91 % und 132 % im Jahresvergleich – ein außergewöhnlich starkes Wachstum für ein Unternehmen dieser Größenordnung.

Produktion legt deutlich zu

Die zurechenbare Produktion von Wheaton stieg im Berichtsquartal auf 211.951 Unzen Goldäquivalent (GEOs), verglichen mit 174.391 GEOs im Vorjahresquartal. Dabei verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg der Goldproduktion um 4,8 % auf 97.106 Unzen sowie einen deutlichen Silberanstieg um 41 % auf 6.636 Unzen. Die Kobaltproduktion legte um 21,6 % auf 657 Pfund zu, während Palladium mit einem Rückgang von 2,6 % auf 2.591 Unzen die einzige Ausnahme bildete.

Zu den Treibern des Produktionswachstums zählen die Minen Peñasquito, Antamina und Blackwater, wo die Produktion gesteigert werden konnte. Darüber hinaus nahm die Mine Aljustrel ihren Betrieb wieder auf. Erstmals erhielt Wheaton im Berichtszeitraum auch Lieferungen aus den neu abgeschlossenen Kaufverträgen für die Projekte Hemlo, Fenix und Mineral Park – ein Zeichen für die konsequente Erweiterung des Portfolios.

Dividende und breites Projektportfolio

Für das zum 31. März endende Quartal kündigte Wheaton eine Dividende von 0,195 US-Dollar je Aktie an. Das Unternehmen verfügt derzeit über Streaming- und Lizenzgebührenvereinbarungen für 22 in Betrieb befindliche Minen sowie 26 Erschließungs- und sonstige Projekte. Bemerkenswert ist, dass rund 80 % der zurechenbaren Produktion aus Vermögenswerten stammen, die sich in der unteren Hälfte ihrer jeweiligen Kostenkurven befinden – ein wichtiger Indikator für die Kosteneffizienz des Portfolios.

Das Streaming-Modell, das Wheaton betreibt, unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Bergbau: Das Unternehmen finanziert Minenprojekte im Voraus und erhält dafür das Recht, einen Teil der produzierten Edelmetalle zu vorab festgelegten, günstigen Preisen zu kaufen. Dieses Modell bietet Anlegern eine Beteiligung an steigenden Edelmetallpreisen bei gleichzeitig begrenztem Betriebsrisiko.

Ausblick: Starkes Wachstum bis 2030 erwartet

Für das Gesamtjahr erwartet Wheaton eine zurechenbare Produktion von 400.000 bis 430.000 Unzen Gold, 27 bis 29 Millionen Unzen Silber sowie 19.000 bis 21.000 GEOs anderer Metalle. In der Summe entspricht dies einer zurechenbaren Goldäquivalent-Produktion von 860.000 bis 940.000 Unzen für das laufende Geschäftsjahr.

Langfristig zeigt sich Wheaton noch ambitionierter: Das Unternehmen erwartet, dass die jährliche zurechenbare Produktion bis 2030 um rund 50 % auf 1,2 Millionen GEOs steigen wird. Für Anleger, die auf Edelmetalle setzen, bleibt Wheaton Precious Metals damit einer der bedeutendsten Streaming-Konzerne weltweit mit einem klar definierten Wachstumspfad.

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