Wexner bestreitet Epstein-Verbindung – Kongress zweifelt an Aussagen
Milliardär Leslie Wexner distanziert sich vor US-Kongress von Jeffrey Epstein. Demokraten kritisieren Aussagen scharf.

Der Einzelhandelsmilliardär Leslie Wexner hat am Mittwoch vor dem US-Kongress ausgesagt und jegliche enge Beziehung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bestritten. Der 88-jährige Gründer von Victoria's Secret und Bath & Body Works erklärte, er habe praktisch keine sozialen Kontakte zu Epstein unterhalten. Der ranghöchste Demokrat im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses bezeichnete diese Darstellung jedoch als "haltlos".
Wexner behauptete während der Befragung, Epstein habe ihn "getäuscht" und als "diabolisch" charakterisiert. Der Milliardär wies alle Vorwürfe von Fehlverhalten zurück. Die Anhörung erfolgt Wochen nachdem das US-Justizministerium Millionen zusätzlicher Dokumente veröffentlicht hatte, die neue Verbindungen zwischen Epstein und prominenten Persönlichkeiten aufzeigen.
Scharfe Kritik am FBI
Der demokratische Abgeordnete Garcia übte heftige Kritik am Justizministerium, nachdem bekannt wurde, dass das FBI Wexner in Angelegenheiten rund um Epstein nie kontaktiert hatte. Diese Unterlassung wirft Fragen zur Gründlichkeit der Ermittlungen auf. Wexner galt jahrelang als wichtigster Finanzier und Geschäftspartner Epsteins.
Die Befragung wurde nach einer Unterbrechung fortgesetzt und könnte weitere Details über die komplexen Geschäftsbeziehungen zwischen dem Modehändler und Epstein ans Licht bringen. Epstein hatte bis zu seinem Tod im Jahr 2019 weitreichende Vollmachten über Wexners Vermögen.
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Zur AktienanalyseHintergrund der Verbindungen
Leslie Wexner baute über Jahrzehnte ein Einzelhandelsimperium auf, zu dem Marken wie Victoria's Secret, Pink und Bath & Body Works gehören. Jeffrey Epstein verwaltete lange Zeit Teile von Wexners Vermögen und hatte ungewöhnlich weitreichende Befugnisse in dessen Geschäften. Die genaue Natur ihrer Beziehung bleibt trotz der Kongressanhörung umstritten.

