West Red Lake Gold: Madsen-Mine steigert Produktion um 51 Prozent
Der kanadische Goldproduzent meldet für Q2 2025 deutlich höhere Fördermengen und bestätigt die Jahresprognose von 35.000 bis 45.000 Unzen.

West Red Lake Gold Mines hat für das zweite Quartal 2025 starke operative Fortschritte beim Hochfahren seiner Madsen-Mine im Bergbaubezirk Red Lake in Ontario, Kanada, gemeldet. Die geförderte Tonnage stieg im Vergleich zum Vorquartal um 46% auf 75.524 Tonnen, während die geförderten Unzen im Quartalsvergleich um 73% auf 10.459 Unzen zunahmen. Dieser Anstieg spiegelt sowohl höhere Abbauraten als auch eine Steigerung des durchschnittlichen Erzgehalts wider.
Die Goldproduktion belief sich im zweiten Quartal auf insgesamt 8.576 Unzen – ein Plus von 51% gegenüber den 5.667 Unzen aus dem ersten Quartal. Die Mühle erreichte dabei eine durchschnittliche Verarbeitungsrate von rund 842 Tonnen pro Tag. Aufgrund der gestiegenen Minenproduktivität konnte das Unternehmen bis zum Ende des zweiten Quartals einen Übertage-Lagerbestand von etwa 10.768 Tonnen aufbauen, was geschätzten rund 1.500 enthaltenen Unzen Gold entspricht.
Starke operative Verbesserungen im Quartalsverlauf
President und CEO Shane Williams betont, dass das zweite Quartal die Wirksamkeit der im ersten Halbjahr implementierten, auf Entwicklung ausgerichteten Strategie unter Beweis gestellt habe. Die Minensequenzierung sei fortgeschritten, um mehrere Abbaufronten zu erschließen, und die operative Flexibilität habe sich weiter verbessert. Besonders hervorzuheben ist, dass das Unternehmen ab der Mitte des Quartals über 1.000 Tonnen pro Tag förderte – und damit den derzeit genehmigten Mühlendurchsatz von 800 Tonnen pro Tag übertraf.
„Unsere Fähigkeit, einen Lagerbestand dieser Größe aufzubauen, spricht für die operative Effizienz des Teams und unsere Fähigkeit, mit Raten abzubauen, die den derzeit genehmigten Mühlendurchsatz von 800 t/Tag übersteigen", erklärte Williams. Abbauraten oberhalb der aktuellen Mühlenkapazität seien laut Williams ein wichtiger Indikator dafür, dass die Mine eine größere Flexibilität und allgemeine Beständigkeit für einen nachhaltigen Betrieb entwickle.
Das Unternehmen profitierte im gesamten zweiten Quartal von zusätzlichen Abbaufronten, einer verbesserten Minensequenzierung, steigenden Abbauraten sowie laufenden Bemühungen zur Optimierung des Mühlendurchsatzes und der allgemeinen operativen Effizienz. Diese Fortschritte spiegeln die kontinuierliche Entwicklung des Betriebs hin zum angestrebten Produktionsprofil für 2026 wider.
Ausblick: Durchsatz soll auf 1.000 Tonnen pro Tag steigen
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseFür die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet West Red Lake Gold, dass die Verarbeitungsraten auf rund 1.000 Tonnen pro Tag steigen werden. Williams zufolge soll der Durchsatz im weiteren Jahresverlauf in Richtung einer nachhaltigen Verarbeitungsrate von bis zu 1.000 Tonnen pro Tag weiter ansteigen. „Die im zweiten Quartal gezeigten operativen Verbesserungen bestärken uns in unserer Ansicht, dass Madsen auf Kurs bleibt, um die Produktionsprognose für das Gesamtjahr von 35.000 bis 45.000 Unzen Gold zu erreichen", so Williams.
Das Management konzentriert sich laut Unternehmensangaben weiterhin darauf, die operative Beständigkeit zu verbessern, die Produktionsraten zu steigern und eigenfinanzierte Erschließungs- sowie Explorationsaktivitäten voranzutreiben. Diese sollen sowohl den aktuellen Betrieb als auch zukünftige Wachstumschancen auf dem gesamten Madsen-Gelände unterstützen. Die vollständigen ungeprüften Finanz- und Betriebsergebnisse für das erste Halbjahr 2025 will das Unternehmen am 25. August veröffentlichen.


