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Warnstreik bei Discover Airlines: Flugausfälle am Samstag

Hintergründe und Streikgründe – Die Konflikte zwischen Piloten und Arbeitgebern

Warnstreik bei Discover Airlines: Flugausfälle am Samstag

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder zu einem Warnstreik bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines aufgerufen, was am letzten Samstag zu Flugausfällen führte. Discover Airlines, im Jahr 2021 gegründet, betreibt 24 Airbus-Flugzeuge und startet hauptsächlich von den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München. In Frankfurt sind elf Discover-Flüge für diesen Zeitraum geplant, darunter auch Langstreckenverbindungen nach Florida und in die Dominikanische Republik. In München, wo die Fluggesellschaft unter Lufthansa-Flugnummern operiert, könnten bis zu 16 Abflüge von dem Warnstreik beeinflusst werden. Die genaue Anzahl der betroffenen Passagiere steht noch aus.

Grund für den Streik ist der festgefahrene Verhandlungsprozess über den ersten Tarifvertrag für Piloten bei der noch jungen Konzerntochter Discover Airlines. Die Gewerkschaft und die Arbeitgeberseite hatten zwischenzeitlich Fortschritte gemacht und schienen sich auf eine Teileinigung zuzubewegen, wie die VC am Donnerstag mitteilte. Allerdings warf die Gewerkschaft den Arbeitgebern vor, eine "Hinhaltetaktik" anzuwenden, indem sie bereits getroffene Zugeständnisse zurückzogen und zusätzliche Bedingungen für eine Tarifvereinbarung stellten. Die VC betonte die Notwendigkeit sicherer Rahmenbedingungen für das Cockpit-Personal.

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hingegen betonte, dass sie sich in "sehr guten fortgeschrittenen Gesprächen" befanden und sich auf der Zielgeraden für den Abschluss eines Tarifvertrags befanden. Es gab bereits Teileinigungen, und die Absicht war, die Verhandlungen im Januar fortzusetzen und rasch zu einem Abschluss zu kommen. Das Unternehmen betonte, dass Lösungen nur am Verhandlungstisch gefunden werden könnten und man jederzeit zur Fortsetzung der Gespräche bereit sei.

Discover Airlines plant, die betroffenen Flüge entweder noch am gleichen Tag außerhalb der Streikzeit abzuwickeln oder die betroffenen Passagiere auf andere Airlines umzubuchen. Die Priorität des Unternehmens liegt darauf, seinen Gästen alternative Reisemöglichkeiten anzubieten und die Auswirkungen des Warnstreiks zu minimieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und wie lange der Streik dauern wird.

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