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Wärmepumpen-Absatz steigt nach Einbruch deutlich

Staatliche Förderung und politische Weichenstellung sorgen für neue Impulse in der Branche

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Wärmepumpen-Absatz steigt nach Einbruch deutlich

Der Absatz von Wärmepumpen ist in Deutschland zu Jahresbeginn deutlich gestiegen. Wie der Bundesverband Wärmepumpe mitteilte, wurden im ersten Quartal 2025 rund 62.000 Geräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach einem rückläufigen Jahr 2024 verzeichnet die Branche damit wieder ein deutliches Wachstum.

Im Jahr 2024 waren noch etwa 193.000 Wärmepumpen verkauft worden, was einem Rückgang von 46 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2023 entsprach. Ursache für diesen Einbruch war laut dem Verband eine weit verbreitete Verunsicherung der Verbraucher, ausgelöst durch politische Diskussionen rund um das neue Gebäudeenergiegesetz. Inzwischen habe sich die staatliche Heizungsförderung etabliert, was laut BWP-Geschäftsführer Martin Sabel zur Erholung beigetragen habe.

Für das gesamte Jahr 2025 geht der Bundesverband Wärmepumpe von einem Absatz von etwa 260.000 Geräten aus. Dieses erwartete Ergebnis bleibt jedoch deutlich hinter dem Ziel von 500.000 Wärmepumpen pro Jahr zurück, das 2022 von Branchenvertretern und Wirtschaftsminister Robert Habeck ausgegeben worden war. Der Verband fordert nun verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine zügige Reform des Gebäudeenergiegesetzes. Diese sei notwendig, um den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme voranzutreiben.

Im Koalitionsvertrag der voraussichtlichen neuen Bundesregierung aus Union und SPD ist vorgesehen, das bisherige Heizungsgesetz in seiner aktuellen Form abzuschaffen. Die Neufassung des Gebäudeenergiegesetzes soll technologieoffener, flexibler und einfacher gestaltet werden. Gleichzeitig soll die Heizungsförderung weitergeführt werden, was in der Branche als positives Signal gewertet wird.

In Deutschland kommen vor allem drei Typen von Wärmepumpen zum Einsatz: Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Grundwasser-Wärmepumpen. Den größten Marktanteil haben Luft-Wasser-Wärmepumpen, von denen im Jahr 2024 rund 178.000 verkauft wurden. Diese Geräte gewinnen Wärme aus der Umgebungsluft, die in der Wärmepumpe komprimiert und anschließend zur Beheizung genutzt wird. Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen dagegen Erdwärme, während Grundwasser-Wärmepumpen auf Wärme aus dem Bodenwasser zurückgreifen, sofern dieses in ausreichender Menge verfügbar ist.

EnergieWärmepumpenDeutschland

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