ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

VW-Aktie springt 5,5% - Autowerte erholen sich nach Trump-Zollpause

Die deutschen Autowerte zeigen deutliche Erholung nach Trumps Rückzieher bei Grönland-Zöllen. VW führt mit 5,5% Plus den DAX an, gestützt durch überraschend starken Cashflow von 6 Milliarden Euro.

VW-Aktie springt 5,5% - Autowerte erholen sich nach Trump-Zollpause

**Autowerte führen DAX-Erholung an

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Die Aktien deutscher Autobauer verzeichnen am Mittwoch kräftige Kursgewinne. Auslöser ist die Entspannung im Zollstreit mit den USA, nachdem Präsident Trump von seiner angekündigten Verschärfung der Einfuhrzölle auf europäische Autos Abstand genommen hat. Der Branchenindex legte zeitweise um 3,4 Prozent zu.

Besonders stark präsentiert sich die VW-Aktie mit einem Plus von 5,5 Prozent - Tagesspitzenreiter im DAX. Auch BMW, Mercedes-Benz und Porsche verbuchen deutliche Zugewinne von bis zu drei Prozent. Die Erleichterung der Anleger ist spürbar, nachdem die Befürchtung von 27,5 Prozent Einfuhrzöllen die Papiere zu Wochenbeginn noch auf ein Mehrmonatstief gedrückt hatte.

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VW überrascht mit starkem Cashflow

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Zusätzlichen Rückenwind erhält die VW-Aktie durch überraschend positive Geschäftszahlen. Der Konzern meldete für 2025 einen Barmittelzufluss von sechs Milliarden Euro - eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung überrascht Analysten, angesichts der schwachen China-Verkäufe und hoher Kosten für den Strategiewechsel bei der Tochter Porsche.

Jefferies-Analyst Philippe Houchois wertet die Zahlen als positives Signal: "Das Ausmaß des Cashflows war dann doch überraschend. Zudem wird erkennbar, dass die Abhängigkeit vom China-Geschäft zurückgeht." Für die unter Druck stehende deutsche Autoindustrie sind dies wichtige Lichtblicke.

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Keine Krise bei Herstellern - aber bei Zulieferern

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Autoexperte Frank Schwope von der FH des Mittelstands ordnet die Lage differenziert ein: "Die Hersteller haben große Probleme, aber keine Krise." Solange Dividenden ausgeschüttet würden, sei nicht von einer existenziellen Bedrohung zu sprechen. Allerdings müssten die Konzerne wieder profitabler werden.

Ganz anders sieht es bei den Zulieferern aus. Unternehmen wie Continental kämpfen mit massiven Strukturproblemen. Der Wegfall traditioneller Antriebskomponenten durch die E-Mobilität und der Kostendruck der Hersteller zwingen viele Zulieferer zu Standortschließungen und Stellenabbau.

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Trump-Taktik verunsichert Märkte

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Marktbeobachter sprechen bereits vom "Taco-Trade" - Trumps Muster, zunächst mit harter Kante in Verhandlungen zu gehen, um später zurückzurudern. Aktuell gilt ein pauschaler Einfuhrzoll von 15 Prozent auf EU-Autos, nachdem zeitweise 27,5 Prozent im Raum standen.

Der DAX profitiert von der Entspannung mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 24.860 Punkte. Gleichzeitig geben Krisenwährungen nach: Gold fällt vom Rekordhoch um 1,2 Prozent, Kupfer erreicht ein Zweiwochentief. IG-Analyst Christian Henke warnt jedoch: "Die Sorge bleibt, inwieweit Trump seine 'America First'-Politik weiter umsetzen wird."

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Ausblick für Anleger**

Für Investoren bleibt die Lage ambivalent. Die deutschen Autobauer zeigen operativ Stärke, wie die VW-Zahlen belegen. Gleichzeitig bleibt das politische Risiko durch unvorhersehbare US-Handelspolitik bestehen. Die aktuelle Erholung bietet Chancen, doch Vorsicht ist geboten - der nächste Trump-Tweet könnte die Stimmung schnell wieder drehen.

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