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Volkswagen-Aktie nähert sich 15-Jahres-Tief nach Stellenabbau-Berichten

Berichte über den geplanten Abbau von bis zu 100.000 Stellen schicken die VW-Aktie auf ein historisches Tief.

Volkswagen-Aktie nähert sich 15-Jahres-Tief nach Stellenabbau-Berichten

Die Volkswagen-Aktie steht unter massivem Druck. Berichte über einen geplanten Stellenabbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen haben die Papiere des deutschen Automobilherstellers am Montag an der Frankfurter Börse um fast 2 Prozent in die Tiefe gerissen. Sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen, würde der Kurs auf den niedrigsten Schlusskurs seit Oktober 2010 fallen – ein 15-Jahres-Tief.

Volkswagen gehört zu den größten Automobilherstellern der Welt und produziert bekannte Modelle wie den Tiguan und den Atlas. Ein Stellenabbau in dieser Größenordnung wäre ein beispielloser Einschnitt in der Unternehmensgeschichte und würde die gesamte deutsche Automobilindustrie erschüttern. Laut Dow Jones Market Data würde der aktuelle Kursrückgang den Konzern auf ein Bewertungsniveau zurückwerfen, das zuletzt vor rund 15 Jahren erreicht wurde.

Historischer Kursrückgang setzt VW unter Druck

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung besonders bedeutsam, da Volkswagen als Schwergewicht im DAX eine wichtige Rolle im deutschen Aktienmarkt spielt. Ein anhaltender Kursverfall bei VW wirkt sich damit nicht nur auf direkte Aktionäre aus, sondern auch auf viele Fonds und ETFs, die den deutschen Leitindex abbilden.

Die Berichte über den massiven Stellenabbau verdeutlichen die strukturellen Herausforderungen, mit denen sich der Wolfsburger Konzern konfrontiert sieht. Die Automobilbranche befindet sich weltweit in einem tiefgreifenden Wandel, der durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, veränderte Verbraucherpräferenzen und einen intensiver werdenden internationalen Wettbewerb geprägt ist.

Ausblick für Anleger

Ein Stellenabbau in der Größenordnung von bis zu 100.000 Stellen wäre ein massiver Restrukturierungsschritt. Für Anleger stellt sich die Frage, ob der aktuelle Kursrückgang eine Kaufgelegenheit darstellt oder ob weiterer Abwärtsdruck droht. Die Kursentwicklung am Montag zeigt, dass der Markt die Nachrichten zunächst klar negativ bewertet.

Die Aktie bewegt sich damit in einem kritischen Bereich. Ob das 15-Jahres-Tief tatsächlich erreicht oder unterschritten wird, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Berichte über den geplanten Stellenabbau in den kommenden Tagen konkretisieren und wie das Unternehmen offiziell auf die Meldungen reagiert.

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