Vizsla Copper startet Bohrprogramm 2026 auf Palmer-Projekt in Alaska
Das kanadische Explorationsunternehmen setzt zwei Bohrgeräte ein und plant rund 10.000 Meter Diamantbohrungen in der Feldsaison 2026.

Vizsla Copper Corp. (TSXV: VCU, OTCQB: VCUFF, Frankfurt: 97E0) hat die Diamantbohrungen auf seinem Palmer-VMS-Projekt im Südosten Alaskas offiziell aufgenommen. Das vollständig finanzierte Explorationsprogramm 2026 markiert den Auftakt einer mehrjährigen Strategie, die auf die Erweiterung der Ressourcenbasis an kritischen Mineralien abzielt. Zwei Bohrgeräte sind bereits vor Ort im Einsatz.
Für die gesamte Feldsaison 2026 sind Bohrungen über insgesamt rund 10.000 Meter geplant. Die ersten Bohrungen konzentrieren sich auf die Zone South Wall der Lagerstätte Palmer, wo frühere Bohrungen einen hochgradigen, kupferreichen Kern innerhalb von Zone 1 identifiziert haben – darunter einige der höchsten Kupfergehalte, die bisher auf dem Grundstück durchteuft wurden.
Craig Parry, Executive Chairman und CEO von Vizsla Copper, kommentierte den Start: „Da die Bohrungen nun im Gange sind, konzentriert sich unser Team darauf, auf dem Erfolg der jüngsten Explorationen bei Palmer aufzubauen. Das Programm 2026 ist darauf ausgelegt, die hochgradige Mineralisierung bei der Lagerstätte South Wall zu erweitern und gleichzeitig mehrere vorrangige Ziele im gesamten Distrikt zu bewerten."
Programm 2026: Ressourcenwachstum und Neuentdeckung
Das Explorationsprogramm 2026 verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Einerseits soll der hochgradige kupferreiche Kern in Zone 1 weiter definiert und ausgedehnt werden. Andererseits sollen durch gezielte Infill-Bohrungen die Zonen 2 und 3 besser abgesichert werden. Peter Mercer, Senior Vice President Alaska, betonte dabei den ausgewogenen Charakter des Programms: „Das Programm 2026 spiegelt einen ausgewogenen Ansatz zwischen Ressourcenerweiterung und Neuentdeckung wider, während gleichzeitig das ökologische und technische Verständnis des Projekts vorangetrieben wird."
Im späteren Verlauf der Saison sind Bohrungen bei zwei vorrangigen Explorationszielen zwischen den bestehenden Lagerstätten geplant. Das Prospektionsgebiet HG, westlich der Lagerstätte Palmer gelegen, beherbergt eine bedeutende Kupfer-Zink-Silber-Mineralisierung über eine Streichlänge von mehr als 600 Metern. Das Prospektionsgebiet Waterfall, zwischen den Lagerstätten Palmer und AG gelegen, gilt als wichtiges Ziel mit Potenzial für zusätzliche Mineralisierungen.
Darüber hinaus bewertet das Unternehmen mehrere regionale Prospektionsgebiete im gesamten Palmer-Distrikt, darunter Mount Henry Clay, Christmas Creek und weitere bislang unzureichend explorierte Zielgebiete. Felduntersuchungen umfassen geologische und strukturelle Kartierungen, hochauflösende Photogrammetrie sowie Zielverfeinerungen.
Bestehende Ressource als solide Grundlage
Das Palmer-Projekt beherbergt Kupfer-, Zink-, Silber-, Gold- und Baryt-Mineralisierungen – Rohstoffe, die als strategisch wichtig für inländische Lieferketten, Infrastrukturentwicklung, Energiesysteme und nationale Sicherheitsanwendungen anerkannt sind. Laut dem NI-43-101-konformen technischen Bericht aus dem Jahr 2025 verfügt das Projekt über eine angezeigte Mineralressource von 4,77 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,69 % Kupfer und 5,17 % Zink. Dies entspricht rund 178 Millionen Pfund Kupfer und 543 Millionen Pfund Zink.
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Zur AktienanalyseZusätzlich besteht eine abgeleitete Mineralressource von 12,0 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 0,57 % Kupfer und 3,92 % Zink, was etwa 152 Millionen Pfund Kupfer und 1,04 Milliarden Pfund Zink entspricht – zuzüglich bedeutender Mengen an Silber, Gold und Baryt. Die bestehende Ressource ist weiterhin für eine Erweiterung offen und bietet eine solide Grundlage für die fortgesetzte Exploration in mehr als 15 Kilometern prospektiver Stratigraphie innerhalb des weiteren Palmer-Distrikts.
Die Feldsaison 2026 stellt die erste Phase eines umfassenderen mehrjährigen technischen Programms dar, das sich auf Ressourcenwachstum, geologisches Verständnis, die Erhebung ökologischer Basisdaten sowie technische Optimierungsstudien konzentriert. Das Explorationsprogramm wird durch eine integrierte technische Initiative unterstützt, die fortschrittliche geologische Modellierung, geophysikalische Neuinterpretation und die Bewertung kritischer Mineralien umfasst.
Vizsla Copper ist ein auf Kupfer, Gold und Molybdän fokussiertes Mineralexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Hauptsitz in Vancouver, Kanada. Neben dem Palmer-VMS-Projekt konzentriert sich das Unternehmen auf seine Porphyr-Projekte Poplar und Woodjam in British Columbia. Das Unternehmen wird von der Inventa Capital Corp. unterstützt, einer 2017 gegründeten Investmentgruppe im Mineralressourcensektor. Weitere Aktualisierungen sollen im Zuge des Bohrfortschritts und der Verfügbarkeit von Analyseergebnissen bereitgestellt werden.


