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Vielfalt als Erfolgsfaktor in Unternehmen

Diversity-Policies fördern Innovation und stärken soziale Akzeptanz im Arbeitsumfeld

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Vielfalt als Erfolgsfaktor in Unternehmen

Unternehmen sehen sich zunehmend mit der Notwendigkeit konfrontiert, Diversity-Policies zu entwickeln, die den strategischen und praktischen Umgang mit Vielfalt innerhalb der Organisationen regeln. Der Nutzen solcher Maßnahmen ist heute weitgehend anerkannt. Studien und Praxisbeispiele zeigen, dass divers zusammengestellte Teams bessere Ergebnisse erzielen, da sie weniger anfällig für homogenes Denken sind und Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten können. Diese Vielfalt fördert innovative Lösungen und trägt zu einer effektiveren Arbeitsweise bei.

Neben den direkten geschäftlichen Vorteilen signalisiert gelebte Diversität auch die soziale Offenheit eines Unternehmens. Dies erhöht nicht nur die gesellschaftliche Akzeptanz, sondern macht das Unternehmen auch attraktiver für potenzielle Bewerber. Chancengerechtigkeit und Vielfalt im Unternehmen sind Ausdruck eines humanen und verantwortungsvollen Handelns, was in der modernen Unternehmenswelt zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Bisher hat der Gesetzgeber lediglich Teilaspekte der Diversität, wie etwa die Geschlechterquote in Vorständen und Aufsichtsräten großer börsennotierter Unternehmen, gesetzlich geregelt. Diese Regelungen betreffen jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Unternehmen. Mit den EU-Vorgaben zur Berichterstattung über Corporate Social Responsibility (CSR) wird erwartet, dass in naher Zukunft ähnliche Verpflichtungen auf eine größere Anzahl von Unternehmen zukommen. Finanzinstitute sind bereits heute dazu angehalten, eine Diversity-Policy in ihre Geschäftsorganisation zu integrieren, da dies von institutionellen Investoren erwartet wird.

Die Entwicklung und Verabschiedung einer Diversity-Policy sollte mit einer umfassenden Diskussion innerhalb des Unternehmens einhergehen, an der alle internen Stakeholder beteiligt sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Policy in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebunden ist und als Ausdruck einer allgemein akzeptierten Haltung wahrgenommen wird. Dieser Prozess kann herausfordernd sein, insbesondere bei der Auseinandersetzung mit Gender-Diversity, da hier oft unbewusste Vorurteile, auch „Bias“ genannt, bestehen.

Der zweite Teil einer Diversity-Policy befasst sich mit der konkreten Umsetzung der Strategie. Dies kann die Festlegung von Zielgrößen für verschiedene Hierarchieebenen, die Durchführung von Bias-Schulungen oder die diverse Zusammensetzung von Auswahlkommissionen umfassen. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Maßnahmen nicht ihrerseits zu Diskriminierung führen. So können etwa Quotenregelungen problematisch sein, wenn sie das jeweils andere Geschlecht benachteiligen. Flexibilität bei der Umsetzung von Zielgrößen wird hingegen als unbedenklich angesehen.

Da Diversity-Policies die Ordnung im Betrieb regeln, unterliegen sie der Mitbestimmung des Betriebsrats. Die Einbindung der Arbeitnehmervertretung von Beginn an ist entscheidend, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen. Der Abschluss einer Betriebsvereinbarung kann zudem dazu beitragen, dass die Regelungen für alle Mitarbeitenden im Betrieb verbindlich sind. Ideal ist eine Diversity-Policy, die unternehmensspezifisch und von einem breiten Konsens getragen wird.

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Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

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