Verdi ruft zur dritten Streikwelle im ÖPNV auf
Bayern, NRW und Hamburg stehen vor massiven Ausfällen im Nahverkehr – die Tarifverhandlungen sind seit vier Monaten festgefahren.

Die Gewerkschaft Verdi eskaliert den Tarifkonflikt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und ruft zur dritten koordinierten Warnstreikwelle auf. Im Mittelpunkt steht Donnerstag als Hauptstreiktag, an dem Busse und Bahnen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hamburg voraussichtlich in den Depots bleiben. Die Verhandlungen ziehen sich mittlerweile über vier Monate hin, ohne greifbare Ergebnisse.
NRW ist dabei besonders stark betroffen: Dort finden zusätzlich bereits am Dienstag Streiks statt. Am Montag wurden zudem Beschäftigte in Verwaltungsbüros und Kundenzentren in NRW zum Arbeitsniederlegung aufgerufen. Auch Sachsen erlebt zu Beginn der Woche separate Streikaktionen im lokalen Nahverkehr.
In Hessen hängt die Teilnahme vom Ausgang laufender Gespräche ab, in Bremen wird eine endgültige Entscheidung bis Mittwoch erwartet. Für das Saarland und Brandenburg hatten erste Pressemitteilungen zunächst Streiks angekündigt – regionale Verdi-Stellen haben diese Angaben jedoch korrigiert und eine Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
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