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Vattenfall trotzt Umsatzrückgang mit Rekordgewinn

Verkäufe von Windpark-Anteilen und Fernwärme stärken den Fokus auf erneuerbare Energien

Vattenfall trotzt Umsatzrückgang mit Rekordgewinn

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat trotz eines deutlichen Rückgangs der Umsätze im Jahr 2024 einen Milliardengewinn erzielt. Das Unternehmen gab bekannt, dass der Gewinn rund 33,4 Milliarden schwedische Kronen betrug, was etwa 2,9 Milliarden Euro entspricht. Dies ist vor allem auf den Verkauf von Anteilen an mehreren Offshore-Windparks zurückzuführen, der maßgeblich zum positiven Jahresergebnis beigetragen hat.

Die Netto-Erlöse von Vattenfall sanken hingegen deutlich, was auf die rückläufigen Energiepreise zurückzuführen ist. Der Rückgang belief sich auf etwa 45 Milliarden Kronen, wodurch der Gesamtumsatz auf 245,6 Milliarden Kronen, umgerechnet rund 21,7 Milliarden Euro, fiel. Besonders der Verkauf von 49 Prozent der Anteile an den im Bau befindlichen Nordsee-Windparks Nordlicht 1 und 2 wirkte sich gewinnsteigernd aus. Dieser Verkauf wurde im April des vergangenen Jahres abgeschlossen.

Die Nordlicht-Windparks spielen eine wichtige Rolle in Vattenfalls Strategie zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im eigenen Portfolio. Der deutsche Chemiekonzern BASF plant, den dort erzeugten Strom für die Versorgung seiner europäischen Produktionsstandorte zu nutzen. Vattenfall ist für den Bau der Windparks verantwortlich und verfolgt damit das Ziel, die eigene Energieproduktion nachhaltiger zu gestalten.

Ein weiterer bedeutender Schritt im Rahmen der Unternehmensstrategie war der Verkauf des Berliner Fernwärmegeschäfts an die Landesregierung. Diese Transaktion wurde ebenfalls im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen und trug zur Verbesserung der finanziellen Lage von Vattenfall bei. Mit diesen Maßnahmen stärkt der Energiekonzern seine Position im Bereich der erneuerbaren Energien und fokussiert sich auf nachhaltige Energieprojekte.

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