Vanguard knackt 1-Billion-Dollar-Marke außerhalb der USA
Der US-Vermögensverwalter Vanguard hat erstmals die Schwelle von einer Billion Dollar an verwaltetem Vermögen außerhalb der Vereinigten Staaten überschritten. Das Unternehmen plant, seine internationale Kundenbasis in den kommenden Jahren massiv auszubaue

Der weltweit zweitgrößte Vermögensverwalter Vanguard hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Erstmals überschreitet das außerhalb der USA verwaltete Vermögen die Marke von einer Billion US-Dollar, wie die Financial Times berichtet. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende internationale Bedeutung des Indexfonds-Pioniers.
Verdopplung in fünf Jahren
Chris McIsaac, Leiter des internationalen Geschäfts bei Vanguard, bestätigte das beeindruckende Wachstum: "Das Vermögen unseres Unternehmens außerhalb der USA hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt." Diese Expansion spiegelt die zunehmende Beliebtheit von kostengünstigen Indexfonds und ETFs bei internationalen Anlegern wider.
Ambitionierte Wachstumspläne
Der Vermögensverwalter hat sich ehrgeizige Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Laut McIsaac plant Vanguard, seine internationale Kundenzahl in den nächsten fünf Jahren auf fast 40 Millionen mehr als zu verdoppeln. "In diesem Tempo werden wir weitere fünf Jahre benötigen, um die nächsten eine Billion Dollar zu gewinnen", prognostiziert der Manager.
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Zur AktienanalyseBedeutung für deutsche Anleger
Für deutsche Privatanleger ist Vanguard vor allem durch seine kostengünstigen ETFs bekannt, die auch hierzulande über verschiedene Broker verfügbar sind. Die starke internationale Expansion des Unternehmens könnte mittelfristig zu einem noch breiteren Produktangebot und möglicherweise weiteren Kostensenkungen führen. Vanguard gilt als Vorreiter des passiven Investierens und setzt mit seiner Eigentümerstruktur als Genossenschaft der eigenen Fonds auf besonders niedrige Gebühren.

