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USDA schließt zehn Kreditgeber wegen Regelverstößen aus Förderprogramm aus

Das US-Landwirtschaftsministerium verbannt zehn Banken und Kreditgenossenschaften wegen unverantwortlicher Praktiken aus dem OneRD-Garantiekreditprogramm.

USDA schließt zehn Kreditgeber wegen Regelverstößen aus Förderprogramm aus

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat am Dienstag zehn Kreditgeber aus seinem OneRD-Garantiekreditprogramm für ländliche Entwicklung ausgeschlossen. Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins begründete den Schritt mit unverantwortlichen und nicht regelkonformen Handlungen der betroffenen Institute. Die Trump-Administration untersagt diesen Kreditgebern damit die weitere Teilnahme an sämtlichen USDA-Garantiekreditprogrammen.

„Ich werde den amerikanischen Steuerzahler weiterhin schützen und sicherstellen, dass seine hart erarbeiteten Gelder dort eingesetzt werden, wo sie hingehören – in Projekte, die das ländliche Amerika wiederbeleben und stärken", erklärte Rollins. Die Maßnahme zielt darauf ab, den Einsatz öffentlicher Mittel gezielter und verantwortungsvoller zu gestalten. Das USDA sieht sich damit in der Pflicht, die Integrität seiner Förderprogramme zu wahren.

Die betroffenen Kreditgeber im Überblick

Zu den ausgeschlossenen Instituten zählen sowohl Banken als auch Kreditgenossenschaften aus verschiedenen US-Bundesstaaten. Im Einzelnen handelt es sich um folgende zehn Kreditgeber:

  • Bank of Montgomery
  • Byline Bank
  • Celtic Bank
  • Community Bank & Trust – West Georgia
  • Genisys Credit Union
  • Greater Nevada Credit Union
  • North Avenue Capital
  • Optus Bank
  • U.S. Eagle Federal Credit Union
  • ReadyCap Commercial

Diese zehn Institute verfügen zusammen über Portfolios mit säumigen Krediten in Höhe von rund 620 Millionen US-Dollar. Das entspricht etwa 47 Prozent aller notleidenden Kredite im gesamten Bereich der ländlichen Entwicklung des USDA – ein außergewöhnlich hoher Anteil für eine vergleichsweise kleine Gruppe von Kreditgebern.

Verbesserter Service für verbleibende Kreditgeber

Das USDA betonte, dass der Ausschluss der zehn Institute dem Ministerium ermöglichen werde, den über 750 verbleibenden Kreditgebern im OneRD-Programm einen verbesserten Kundenservice zu bieten. Die Konzentration auf regelkonforme Partner soll die Effizienz und Qualität der Programmabwicklung steigern. Informationen zu den weiterhin teilnehmenden Kreditgebern sind auf der USDA-Plattform „Lender Lens" abrufbar.

Das OneRD-Garantiekreditprogramm ist ein zentrales Instrument der US-amerikanischen Agrarpolitik zur Förderung ländlicher Regionen. Es ermöglicht Kreditgebern, staatlich garantierte Darlehen für Projekte in ländlichen Gebieten zu vergeben – von Infrastrukturvorhaben bis hin zu Unternehmensfinanzierungen. Für deutsche Anleger und Beobachter ist der Vorgang ein Beispiel dafür, wie die Trump-Administration aktiv in die Verwaltung staatlicher Förderprogramme eingreift und dabei auf Haushaltsdisziplin und Steuerzahlerschutz setzt.

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