USA vor Kreditfreigabe für LNG-Projekt in Mosambik
TotalEnergies erwartet weitere Finanzierungszusagen und plant Fertigstellung erst 2029-2030

TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanne erklärte, dass die Finanzierung aus den Vereinigten Staaten für das 20-Milliarden-Dollar-LNG-Projekt in Mosambik in den kommenden Wochen genehmigt werden soll. Weitere Kreditagenturen, darunter aus Großbritannien und den Niederlanden, werden voraussichtlich in den darauffolgenden Monaten folgen. Die Wiederbewilligung der Kredite aus diesen Ländern ist eine Voraussetzung für die Aufhebung der seit 2021 geltenden Force Majeure für das Projekt.
Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des vierten Quartals äußerte sich Pouyanne gegenüber Journalisten und erklärte, dass eine frühere Kreditbewilligung unter der Trump-Administration rasch wiederhergestellt werden könne. Aufgrund der Verzögerungen wird das Abschlussdatum des Projekts jedoch auf die Jahre 2029 bis 2030 verschoben. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2027 geplant.
Die US-Export-Import-Bank hatte zuvor einen Kredit in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar für das Vorhaben genehmigt. Da die Bauarbeiten jedoch im Jahr 2021 aufgrund von gewalttätigen Unruhen in der nördlichen Provinz Cabo Delgado unterbrochen wurden, erfolgte keine Auszahlung, und die Finanzierung muss nun erneut genehmigt werden. Die Sicherheitslage in der Region war einer der Hauptgründe für die vorübergehende Stilllegung des Projekts.
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Zur AktienanalyseGroßbritannien hat sich verpflichtet, eine Finanzierung zwischen 800 Millionen und einer Milliarde Dollar bereitzustellen. Allerdings prüft das Land derzeit, ob es ein rechtliches Schlupfloch gibt, um aus der Verpflichtung auszusteigen. Pouyanne betonte jedoch, dass bereits ein Vertrag unterzeichnet worden sei. Er erwarte nun eine Erklärung seitens der britischen Behörden zu diesem Vorgang.


