ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

USA verkaufen venezolanisches Öl mit 30% Aufschlag

Nach der Festnahme von Venezuelas Ex-Präsident Maduro haben die USA erstmals venezolanisches Rohöl im Wert von 500 Millionen Dollar verkauft. Das Öl erzielt dabei rund 30 Prozent höhere Preise als erwartet.

USA verkaufen venezolanisches Öl mit 30% Aufschlag

Die Vereinigten Staaten erzielen beim Verkauf von venezolanischem Rohöl etwa 30 Prozent höhere Preise als ursprünglich kalkuliert. Dies gab US-Energieminister Chris Wright am Donnerstag bekannt. Der erste Verkauf im Wert von rund 500 Millionen Dollar ist bereits abgeschlossen, weitere Transaktionen sollen in den kommenden Wochen folgen.

Historischer Schritt nach Maduro-Festnahme

Die Ölverkäufe erfolgen, nachdem US-Spezialkräfte Anfang Januar den ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro festgenommen hatten. Laut Washington sollte die Operation die politische Stabilität in dem südamerikanischen Land wiederherstellen. Präsident Donald Trump kündigte an, dass Venezuela zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl übergeben werde, die bisher unter US-Sanktionen standen.

Die Erlöse aus den Ölverkäufen sollen laut Trump sowohl Venezuela als auch den USA zugutekommen. Das US-Energieministerium erklärte, dass die Verkäufe "auf unbestimmte Zeit" fortgesetzt werden. Dies ist erst die erste Tranche des venezolanischen Öls, das nun auf den Weltmarkt gelangt.

Größte Ölreserven der Welt

Venezuela verfügt mit etwa 303 Milliarden Barrel über die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven. Allerdings hat jahrelange Unterinvestition die Ölindustrie des Landes massiv geschwächt. Die aktuelle Produktion liegt bei nur 800.000 Barrel pro Tag - ein dramatischer Rückgang gegenüber dem Höchststand von 3,5 Millionen Barrel täglich in den 1990er Jahren.

Investitionsoffensive geplant

Trump kündigte vergangene Woche an, dass Ölkonzerne mindestens 100 Milliarden Dollar investieren würden, um Venezuelas Energiesektor wieder aufzubauen. Bei einem Treffen im Weißen Haus diskutierte er mit Führungskräften von Exxon, Chevron, ConocoPhillips, Halliburton, Valero und Marathon über mögliche Investitionen.

Allerdings äußerte sich Exxon-CEO Darren Woods skeptisch: Der venezolanische Markt sei in seinem derzeitigen Zustand "nicht investierbar". Venezuela hatte 2007 die Vermögenswerte von Exxon und ConocoPhillips beschlagnahmt. Caracas schuldet den Unternehmen Milliarden Dollar aus Schiedsverfahren.

Auswirkungen auf den Ölmarkt

Die Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Ölmärkte mit einem Überangebot kämpfen, das die Preise im vergangenen Jahr belastet hat. Brent-Rohöl notierte zuletzt bei 63,85 Dollar pro Barrel, während US-Öl der Sorte WTI bei 59,31 Dollar lag. Die Händler scheinen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran mittlerweile eingepreist zu haben.

VenezuelaÖlverkaufUSAMaduroRohölEnergiemarktTrumpÖlpreisInvestitionen

Disclaimer