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USA und Iran im Krieg: Trump droht mit massiven Bombardierungen

Zwei Tage in Folge Luftangriffe, blockierte Meeresstraße und steigende Ölpreise – der Konflikt zwischen Washington und Teheran eskaliert dramatisch.

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USA und Iran im Krieg: Trump droht mit massiven Bombardierungen

Die USA und der Iran haben sich am Donnerstag den zweiten Tag in Folge gegenseitig mit Luftangriffen überzogen. Präsident Donald Trump warnte dabei unmissverständlich: Sollte Teheran nicht sofort einem Friedensabkommen zustimmen, sei Washington bereit, den Iran „massiv zu bombardieren". Die Lage im Nahen Osten spitzt sich damit weiter gefährlich zu.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte, dass amerikanische Streitkräfte am späten Mittwoch und frühen Donnerstag mehrere militärische Ziele im Iran angegriffen haben. Die Angriffe wurden offiziell als „Selbstverteidigung" eingestuft – Auslöser war der Abschuss eines US-Hubschraubers in der Straße von Hormus. CENTCOM erklärte anschließend, die jüngste Angriffsserie gegen den Iran abgeschlossen zu haben.

Der Iran reagierte seinerseits mit Gegenschlägen auf mehrere US-Militärstützpunkte und Verbündete am Persischen Golf. Explosionen waren in Kuwait, Bahrain und Jordanien zu hören. Teheran behauptete zudem, den gesamten Schiffsverkehr durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus blockiert zu haben – eine Behauptung, die CENTCOM jedoch dementierte.

Trumps scharfe Worte und die Ölpreisreaktion

In einem Gespräch mit Fox News am Mittwochabend ließ Trump keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit. Er drohte damit, den Iran massiv zu bombardieren, falls Teheran nicht umgehend einem Friedensabkommen zustimme. Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident erklärt, der Iran habe zu lange mit den Verhandlungen gewartet und müsse nun „den Preis dafür zahlen".

Am Donnerstagmorgen äußerte sich Trump auch zu den wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Er sagte, ihm „gefalle die Inflation", und behauptete, die USA hätten heimlich den Ölfluss durch die Straße von Hormus ermöglicht – insgesamt 100 Millionen Barrel Rohöl. Die Ölpreise stiegen am Donnerstag infolge der eskalierenden Spannungen kräftig an, was die Sorgen über inflationäre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft weiter verstärkte.

Eskalation seit zwei Wochen – Israel ebenfalls involviert

Die Ereignisse vom Donnerstag sind kein isolierter Vorfall. Seit rund zwei Wochen liefern sich die USA und der Iran wiederholt gegenseitige Angriffe vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen in der gesamten Region. Der Konflikt weitet sich dabei zunehmend aus.

Auch Israel ist in die Auseinandersetzungen hineingezogen. Am Sonntag hatte sich der Iran Luftgefechte mit Israel geliefert, ausgelöst durch israelische Militäraktionen gegen den Libanon und die Hisbollah. Das israelische Militär warnte am frühen Donnerstag erneut vor dem Abschuss von Projektilen aus dem Libanon.

Die Kernstreitpunkte zwischen Washington und Teheran bleiben ungelöst: Beide Seiten sind sich beim iranischen Atomprogramm sowie bei der Kontrolle über die Straße von Hormus weiterhin uneinig. Die verschärften Feindseligkeiten haben die ohnehin gedämpften Erwartungen an ein baldiges Friedensabkommen weiter sinken lassen. Für Anleger und Märkte weltweit bleibt die Lage damit hochgradig unberechenbar – insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung und die Ölpreise.

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