USA starten Handelsinvestigationen gegen 16 Länder per Section 301
Die Trump-Administration greift zu einem mächtigen Handelsinstrument und nimmt dabei auch EU, China und Deutschland ins Visier.

Die US-Handelsregierung hat umfangreiche Handelsuntersuchungen gegen 16 bedeutende Volkswirtschaften eingeleitet. Grundlage ist Section 301 des Trade Act von 1974 – ein Instrument, das dem Präsidenten erlaubt, ohne Zustimmung des Kongresses Strafzölle zu verhängen. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer begründete die Schritte mit strukturellen Überkapazitäten und unfairen Handelspraktiken der betroffenen Länder.
Die Liste der untersuchten Volkswirtschaften ist bemerkenswert breit: Sie umfasst China, die Europäische Union, Indien, Japan, Südkorea, Mexiko, Taiwan, Vietnam, Thailand, Malaysia, Kambodscha, Singapur, Indonesien, Bangladesch, die Schweiz und Norwegen. Hintergrund ist ein Urteil des Obersten US-Gerichtshofs vom Februar, das das bisherige „reziprokal
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