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USA: Neues Portal hilft Rentnern bei Suche nach verlorenen Altersvorsorgekonten

US-Arbeitsministerium verzeichnet fast 70.000 erfolgreiche Kontowiederfindungen seit Dezember 2024.

USA: Neues Portal hilft Rentnern bei Suche nach verlorenen Altersvorsorgekonten

Das US-Arbeitsministerium hat mit seiner neuen Datenbank für verlorene Altersvorsorgeguthaben einen beachtlichen Erfolg erzielt. Seit dem Start Ende Dezember 2024 bis Ende 2025 konnten rund 69.712 Personen ihre vergessenen Altersvorsorgekonten wiederfinden – das entspricht einer Erfolgsquote von 29,5 Prozent aller Nutzer.

Insgesamt haben sich 236.269 eindeutige Besucher in die Datenbank eingeloggt, um nach verlorenen 401(k)-Plänen, Pensionsansprüchen oder anderen betrieblichen Altersvorsorgeguthaben zu suchen. Die Zahlen, die der US-Sender CNBC vom Arbeitsministerium erhielt, zeigen das Ausmaß eines Problems, das viele ältere Arbeitnehmer und Rentner betrifft.

Das Phänomen der vergessenen Altersvorsorgekonten entsteht häufig durch Jobwechsel im Laufe der Karriere. Arbeitnehmer verlieren den Überblick über ihre früheren Arbeitgeber oder vergessen, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren. Besonders bei mehreren Arbeitgeberwechseln können so über die Jahre hinweg verschiedene Altersvorsorgeguthaben in Vergessenheit geraten.

Digitale Lösung für wachsendes Problem

Die neue Online-Datenbank des US-Arbeitsministeriums fungiert als zentrales "Fundbüro" für Altersguthaben. Sie ermöglicht es Nutzern, systematisch nach vergessenen Konten zu suchen und diese wieder mit ihren rechtmäßigen Besitzern zusammenzuführen. Die hohe Erfolgsquote von knapp 30 Prozent innerhalb des ersten Jahres deutet darauf hin, dass das Problem weit verbreitet ist.

Für deutsche Anleger ist dieses Thema ebenfalls relevant, auch wenn das Rentensystem hierzulande anders strukturiert ist. Auch in Deutschland können bei Jobwechseln betriebliche Altersvorsorgekonten oder Direktversicherungen in Vergessenheit geraten. Experten empfehlen, regelmäßig alle Altersvorsorgeverträge zu überprüfen und Kontaktdaten aktuell zu halten.

Die Initiative des US-Arbeitsministeriums könnte als Vorbild für ähnliche Lösungen in anderen Ländern dienen. Angesichts zunehmender Jobmobilität und der Bedeutung privater Altersvorsorge wird das Thema auch international an Bedeutung gewinnen.

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