US-Senatoren befragen FCC-Chef wegen Nexstar-Tegna-Fusion
Die Senatoren Ted Cruz und Maria Cantwell kritisieren FCC-Vorsitzenden Brendan Carr wegen seiner Zustimmung zur Medienfusion.

Die US-Senatoren Ted Cruz und Maria Cantwell haben den Vorsitzenden der Federal Communications Commission (FCC), Brendan Carr, zu seiner Genehmigung der geplanten Fusion der Medienunternehmen Nexstar und Tegna befragt. Dies berichtete Bloomberg News am Montag. Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Die FCC ist die zuständige US-Bundesbehörde für die Regulierung von Telekommunikation und Medien. Eine Zustimmung des FCC-Vorsitzenden zu einer solchen Fusion hat weitreichende Bedeutung für die Medienlandschaft in den Vereinigten Staaten. Nexstar und Tegna gehören zu den größten lokalen TV-Sendernetzwerken des Landes.
Die Befragung durch Senatoren beider Parteien – Cruz ist Republikaner, Cantwell Demokratin – unterstreicht den parteiübergreifenden Widerstand gegen die Transaktion. Solche bipartisanen Initiativen im US-Kongress gelten als besonders gewichtig, da sie politischen Druck auf Regulierungsbehörden ausüben können.
Hintergrund: Medienfusionen unter politischer Beobachtung
Große Zusammenschlüsse im US-Medienbereich stehen regelmäßig unter intensiver politischer und regulatorischer Beobachtung. Kritiker befürchten bei einer Fusion von Nexstar und Tegna eine weitere Konzentration der lokalen Medienlandschaft, was die Meinungsvielfalt in den USA gefährden könnte.
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Zur AktienanalyseFür europäische und deutsche Investoren ist der Fall relevant, da er die wachsende politische Einflussnahme auf Medienfusionen in den USA verdeutlicht. Regulierungsrisiken sind ein zentraler Faktor bei der Bewertung von Medienunternehmen an der Börse. Der Ausgang der Senatsuntersuchung könnte Signalwirkung für künftige Fusionsvorhaben im US-Medienmarkt haben.


