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US-Schuldenstreit verursacht weiterhin Nervosität an den Märkten

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US-Schuldenstreit verursacht weiterhin Nervosität an den Märkten

Trotz des gefundenen Kompromisses im US-Schuldenstreit bleiben die Anleger nervös. Die US-Börsen konnten sich nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen, während der deutsche Leitindex DAX die 16.000-Punkte-Marke nicht durchbrechen konnte.

Die US-Börsen zeigten nach dem verlängerten Wochenende keine einheitliche Entwicklung. Die Unsicherheit bezüglich des US-Schuldenstreits bleibt an den Märkten hoch, während die Technologieaktien weiterhin im Höhenflug sind.

Der technologielastige Nasdaq 100 legte am Nachmittag um 1,27 Prozent auf 14.479 Punkte zu und setzte somit seine Rally vom Freitag fort, als er bereits um 2,6 Prozent gestiegen war. Obwohl die Gewinne etwas abbröckelten, schloss der Index den Handel immer noch mit einem kleinen Plus von 0,4 Prozent ab.

Der Anstieg wird vor allem durch den Chiphersteller Nvidia angetrieben, der dank des Hypes um künstliche Intelligenz (KI) den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch erreichte und nun sogar eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar überschritten hat. Das Unternehmen kündigte außerdem den Bau eines der schnellsten Supercomputer der Welt in Israel an.

Auf der anderen Seite litten die Standardwerte an der Wall Street weiterhin unter der anhaltenden Unsicherheit bezüglich des Schuldenstreits in den USA. Die Anleger warten ab, ob der US-Kongress dem am Wochenende erzielten Kompromiss zustimmt, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Analysten erwarten, dass die Volatilität am Markt bis zu einer endgültigen Einigung weiterhin hoch bleiben wird.

Der Leitindex Dow Jones gab um 0,15 Prozent auf 33.043 Punkte nach und setzte damit seinen Verlust aus der vergangenen Woche fort. Der breiter gefasste S&P 500 zeigte sich dagegen stabil. Im Immobilienmarkt gab es überraschend positive Daten, da die Hauspreise im März stärker als erwartet stiegen. Die Verbraucherstimmung, ermittelt vom Conference Board, verschlechterte sich im Mai nicht so stark wie befürchtet.

Auch der deutsche Aktienmarkt, repräsentiert durch den DAX, wurde weiterhin von den Sorgen über den Schuldenstreit belastet. Der DAX konnte die Marke von 16.000 Punkten erneut nicht überwinden. Nachdem der Index im Laufe des Tages deutlich über dieser runden Marke lag, schloss er letztendlich mit einem Rückgang von 0,27 Prozent bei 15.908,91 Punkten. Zwischenzeitlich hatte der DAX noch bei 16.061 Zählern gestanden.

Bereits gestern hatte der DAX mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 15.953 Punkten den Handel beendet. Die Fachleute von HSBC, die sich auf die Charttechnik stützen, bleiben dennoch optimistisch. Vor nur gut einer Woche erreichte der DAX mit 16.332 Punkten einen neuen Rekordstand.

USASchulden

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