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US-Märkte erholen sich: Halbleiter und Bankaktien treiben

Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag von ihrer freundlichen Seite. Starke Quartalszahlen von TSMC und großen Investmentbanken sorgten für Auftrieb, während Halbleiteraktien von Zollausnahmen profitierten.

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US-Märkte erholen sich: Halbleiter und Bankaktien treiben

Die amerikanischen Aktienmärkte konnten am Donnerstag zulegen und machten damit einen Teil der Verluste vom Vortag wieder wett. Der Nasdaq Composite beendete den Handelstag mit einem Plus von 0,2 Prozent, nachdem er zwischenzeitlich mehr als 1 Prozent im Plus gelegen hatte. Der S&P 500 gewann 0,3 Prozent, während der Dow Jones Industrial Average um 0,6 Prozent zulegte.

TSMC-Zahlen beflügeln Chip-Sektor

Besonders die Halbleiterbranche stand im Fokus der Anleger. Der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC hatte zuvor Rekordergebnisse für das abgelaufene Quartal vorgelegt. Dies trieb Aktien wie Applied Materials, AMD und ASML deutlich nach oben. Nvidia, das größte US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung, legte um 2,1 Prozent zu. Auch Broadcom und Meta Platforms verzeichneten Kursgewinne.

Zollausnahmen stützen Stimmung

Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Sektor durch eine Ankündigung des Weißen Hauses. Importierte Chips, die zum Aufbau amerikanischer Lieferketten verwendet werden, sollen von den neuen 25-prozentigen Zöllen ausgenommen werden. "Die Märkte werden wirklich von diesen Halbleitern angetrieben", kommentierte Kristin Carlin, Chief Investment Officer bei Fern Impact Partners.

Bankaktien mit starken Quartalszahlen

Auch der Finanzsektor lieferte positive Impulse. Goldman Sachs und Morgan Stanley übertrafen beide die Gewinnerwartungen der Analysten. Goldman Sachs konnte dabei einen Rekordjahresumsatz vermelden und legte im Kurs um 4,6 Prozent zu. Die Ergebnisse kamen nach einer schwierigen Woche für Finanzwerte.

Diskussion um KI-Bewertungen

Am Mittwoch hatte der Nasdaq noch seinen schlechtesten Tag seit einem Monat erlebt. Anleger zeigten sich besorgt über hohe Bewertungen im KI-Sektor und mögliche regulatorische Eingriffe. Marta Norton, Chief Investment Officer bei Empower, äußerte sich jedoch vorsichtig optimistisch: "Ich weiß nicht, ob wir das Ende der KI-Wette erleben. Wir sollten zwar besorgt über Blasen und unrealistisches Verhalten sein, aber es könnte zu früh sein, dies heute als einen großen Risikofaktor an den Märkten zu betrachten."

Die Marktteilnehmer bleiben trotz der jüngsten Volatilität grundsätzlich positiv gestimmt, insbesondere angesichts der starken Unternehmensergebnisse aus dem Technologie- und Finanzsektor.

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