ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-Krieg im Iran kostet bereits 29 Milliarden Dollar

Das Pentagon meldet erneut steigende Kriegskosten – ein Anstieg von vier Milliarden Dollar innerhalb weniger Wochen.

US-Krieg im Iran kostet bereits 29 Milliarden Dollar

Die Vereinigten Staaten haben im Krieg gegen den Iran bislang 29 Milliarden Dollar ausgegeben. Das teilte ein hochrangiger Beamter des Pentagons am Dienstag mit. Gegenüber einer Schätzung vom 29. April, die noch 25 Milliarden Dollar auswies, entspricht dies einem Anstieg von vier Milliarden Dollar in wenigen Wochen.

Jules Hurst, der die Aufgaben des Rechnungsprüfers im Pentagon wahrnimmt, erläuterte vor Abgeordneten, dass die aktualisierten Kosten überarbeitete Ausgaben für die Instandsetzung und den Ersatz von militärischer Ausrüstung sowie operative Kosten umfassen. „Das Team des Generalstabs und das Team des Rechnungsprüfers überprüfen diese Schätzung ständig", sagte Hurst. Er trat dabei gemeinsam mit Verteidigungsminister Pete Hegseth und dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs, General Dan Caine, vor die Abgeordneten.

Kosten steigen rasant – Herkunft der Zahlen unklar

Wie das Pentagon genau auf die Summe von 29 Milliarden Dollar kommt, ist bislang nicht vollständig transparent. Eine Quelle hatte Reuters bereits im März mitgeteilt, dass die Regierung von Präsident Donald Trump die Kosten allein für die ersten sechs Tage des Krieges auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar geschätzt habe. Diese frühe Zahl verdeutlicht, wie schnell sich die finanziellen Belastungen in einem modernen Militärkonflikt aufschichten können.

Die rasant steigenden Kriegskosten entfalten zunehmend politische Sprengkraft. Nur sechs Monate vor den Zwischenwahlen, bei denen die Republikaner von Präsident Trump vor einem schwierigen Kampf um den Erhalt ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus stehen könnten, liegen die Demokraten in Meinungsumfragen vorn. Die Opposition versucht dabei gezielt, die Kriegsausgaben mit den steigenden Lebenshaltungskosten in der amerikanischen Bevölkerung zu verknüpfen – eine Strategie, die in wirtschaftlich angespannten Zeiten besonders wirksam sein kann.

Politische Dimension der Kriegskosten

Für deutsche Beobachter und Anleger ist die Entwicklung aus mehreren Gründen relevant. Hohe US-Militärausgaben beeinflussen den amerikanischen Bundeshaushalt und damit mittelbar auch globale Kapitalmärkte. Zudem wirken sich geopolitische Spannungen im Nahen Osten regelmäßig auf Energiepreise und internationale Lieferketten aus – Faktoren, die auch europäische Volkswirtschaften unmittelbar betreffen.

Die Tatsache, dass das Pentagon die Kostenschätzung innerhalb von nur knapp zwei Wochen um vier Milliarden Dollar nach oben korrigieren musste, zeigt, wie dynamisch und schwer kalkulierbar die finanziellen Folgen eines aktiven Militäreinsatzes sind. Ob und wie schnell die Kosten weiter steigen werden, bleibt angesichts der laufenden Überprüfungen durch den Generalstab und den Rechnungsprüfer offen.

Us-Krieg IranPentagon Kriegskosten29 Milliarden DollarVerteidigungsminister HegsethUs-MilitärausgabenZwischenwahlen UsaJules Hurst Pentagon

Disclaimer