US-Kampfjet über Iran abgeschossen: Ein Besatzungsmitglied gerettet
Ein US-amerikanischer F-15-Kampfjet stürzte über dem Iran ab – ein Soldat wurde gerettet, der zweite wird noch vermisst.

Ein US-amerikanischer F-15-Kampfjet ist am Freitag über dem Iran abgestürzt. Eines der beiden Besatzungsmitglieder konnte gerettet werden, wie der Nachrichtensender CNBC unter Berufung auf MS NOW und zwei US-Beamte berichtete. Der Verbleib des zweiten Soldaten war zunächst unbekannt.
Ob das Flugzeug abgeschossen wurde oder aus einem anderen Grund abstürzte, blieb zunächst unklar. Das Pentagon und das US Central Command gaben zunächst keinen Kommentar ab. Präsident Donald Trump wurde nach Angaben eines Vertreters des Weißen Hauses umgehend über den Absturz und die laufende Suchaktion informiert.
Die New York Times berichtete unter Berufung auf US-amerikanische und israelische Beamte sowie iranische Staatsmedien, dass der Iran den Kampfjet aktiv abgeschossen habe. MS NOW erklärte jedoch, diese Berichte nicht unabhängig verifiziert zu haben. Es handelt sich offenbar um den ersten bekannten Verlust eines US-Kampfjets über iranischem Territorium seit Beginn des Krieges Ende Februar 2026.
Krieg im Iran dauert mehr als einen Monat
Der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran hält nun bereits seit mehr als einem Monat an. Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich: Der Tankerverkehr durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt – rund 20 Prozent des globalen Ölhandels passieren sie. Die Unterbrechung gefährdet die weltweite Versorgung mit Rohöl, Düngemitteln und anderen kritischen Rohstoffen.
Die Zahl der Todesopfer im gesamten Nahen Osten nähert sich laut MS NOW der Marke von 5.100. Berichte über potenzielle Friedensgespräche brachten bislang keinen Durchbruch. Die USA zeigen kaum Anzeichen für eine Verlangsamung ihrer Angriffe auf den Iran.
Trump droht mit weiterer Eskalation
US-Präsident Trump verschärfte seine Rhetorik zuletzt deutlich. Am späten Donnerstag drohte er damit, die Angriffe auf die iranische Infrastruktur zu intensivieren. „Wir haben noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig ist", sagte Trump und nannte Brücken und Kraftwerke als mögliche Ziele. In einer Aussage am Mittwoch erklärte er, die USA würden den Iran „zurück in die Steinzeit" bomben.
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Zur AktienanalyseIn einem Social-Media-Post vom Freitag behauptete Trump zudem, die USA könnten mit mehr Zeit die Straße von Hormus „leicht" öffnen und dabei „DAS ÖL NEHMEN UND EIN VERMÖGEN MACHEN". Die Äußerungen verdeutlichen die geopolitische Dimension des Konflikts, der weit über eine rein militärische Auseinandersetzung hinausgeht und globale Rohstoffmärkte sowie die internationale Energieversorgung direkt betrifft.
Globale Märkte unter Druck
Für Anleger und Märkte weltweit bleibt die Lage angespannt. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus treiben die Unsicherheit an den Energiemärkten. Steigende Ölpreise und Lieferengpässe bei Rohstoffen könnten die Inflation in Europa und Deutschland weiter befeuern. Der Abschuss des US-Kampfjets markiert eine neue Eskalationsstufe in einem Konflikt, dessen Ende derzeit nicht absehbar ist.


