ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-Futures steigen: Alphabet und Amazon vorbörslich gefragt, Ford schwächelt

Starke Tech-Quartalsergebnisse treiben die US-Futures an, während Ölpreise von Vierjahreshöchstständen zurückgehen.

US-Futures steigen: Alphabet und Amazon vorbörslich gefragt, Ford schwächelt

Die US-Aktienfutures haben am Donnerstag vorbörslich zugelegt. Anleger bewerteten eine Reihe von Quartalsergebnissen großer Technologieunternehmen, während die Ölpreise von einem steilen Anstieg auf Vierjahreshöchststände zurückgingen. Die Stimmung an den Märkten zeigte sich damit trotz gemischter Unternehmensnachrichten insgesamt positiv.

Bis 07:32 Uhr ET (11:32 Uhr GMT) stieg der Dow-Jones-Futures-Kontrakt um 296 Punkte oder 0,6 Prozent. Die S&P-500-Futures kletterten um 27 Punkte beziehungsweise 0,4 Prozent, und die Nasdaq-100-Futures legten um 149 Punkte oder 0,5 Prozent zu. Damit signalisierten alle drei großen US-Indizes einen freundlichen Handelsstart.

Gewinner des Tages: Technologie und Einzelhandel

Alphabet und Amazon gehörten zu den Profiteuren des vorbörslichen Handels, beflügelt durch positive Quartalsergebnisse im Technologiesektor. Auch Blue Owl Capital legte zu – das Unternehmen profitierte von höheren gebührenabhängigen Erträgen und einem gestiegenen verwalteten Vermögen, trotz der zuletzt gedämpften Stimmung im Bereich Privatkredite.

Carvana, der US-amerikanische Online-Gebrauchtwagenhändler, meldete für das erste Quartal einen Umsatz, der die Markterwartungen übertraf. Das Absatzvolumen bei Gebrauchtwagen erreichte dabei ein Rekordhoch. Caterpillar, der weltweit führende Baumaschinenhersteller, notierte ebenfalls fester, nachdem das Unternehmen einen besser als erwartet ausgefallenen bereinigten Gewinn pro Aktie für das erste Quartal vorgelegt hatte.

Positiv stach zudem AbbVie hervor: Die BofA Global Research stufte den Pharmahersteller von „Neutral" auf „Buy" hoch. Als Begründung nannten die Analysten übertriebene Wettbewerbssorgen, die den Kurs zuletzt belastet hatten.

Verlierer: Ford und Stellantis unter Druck

Auf der Verliererseite stand Ford deutlich im Fokus. Die Aktien des US-Automobilherstellers gaben nach, nachdem die Ergebnisse für das erste Quartal von einer Prognose überschattet wurden, die Analysten der Citigroup als schwach einstuften. Für deutsche Anleger, die in den US-Automobilsektor investiert sind, ist dies ein relevantes Signal – die Branche kämpft weiterhin mit Unsicherheiten rund um Lieferketten und die Transformation zur Elektromobilität.

Auch die in den USA notierten Aktien von Stellantis, dem Mutterkonzern von Marken wie Jeep, Chrysler und Fiat, gerieten unter Druck. Die Ergebnisse für das erste Quartal wiesen enttäuschende Renditen in Nordamerika aus, was Investoren negativ aufnahmen.

Der Raffineriebetreiber PBF Energy verzeichnete ebenfalls Kursverluste. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal einen höher als erwartet ausgefallenen Verlust pro Aktie. Ursache waren Mark-to-Market-Derivateverluste im Zusammenhang mit schwankenden Rohstoffpreisen – ein Risiko, das in volatilen Energiemärkten besonders ins Gewicht fällt.

Ölpreise geben nach Vierjahreshoch nach

Bemerkenswert war am Donnerstag auch die Entwicklung an den Rohstoffmärkten. Die Ölpreise zogen sich von einem steilen Anstieg auf Vierjahreshöchststände zurück. Für Anleger und Unternehmen mit hohem Energiebedarf bleibt die Preisentwicklung am Ölmarkt ein zentraler Faktor, der Gewinnmargen und Konjunkturaussichten maßgeblich beeinflusst.

Insgesamt spiegelt der vorbörsliche Handel ein gemischtes Bild wider: Während der Technologiesektor und einzelne Konsumwerte punkten konnten, stehen klassische Industriebranchen wie Automobil und Energie weiterhin vor Herausforderungen. Die laufende Quartalssaison dürfte in den kommenden Tagen weitere wichtige Impulse für die Richtung der US-Märkte liefern.

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