US-Futures stagnieren nach Tech-Erholung – Einzelhandelsdaten im Fokus
Nach Technologie-Rallye warten Anleger auf wichtige Konjunkturdaten. Dow Jones markiert zweiten Rekordschluss in Folge.

Die US-Aktienfutures zeigten sich am Dienstag weitgehend unverändert, nachdem die großen Indizes am Vortag deutliche Gewinne verbuchen konnten. Der Dow Jones Industrial Average hatte seinen zweiten Rekordschluss in Folge markiert, während der S&P 500 nur knapp unter seinem Januarhoch schloss. Der technologielastige Nasdaq liegt trotz der jüngsten Erholung etwa 3% unter seinem Allzeithoch.
Um 13:17 Uhr deutscher Zeit legten die Dow E-Minis um 6 Punkte oder 0,01% zu, die S&P 500 E-Minis stiegen um 10 Punkte oder 0,14%, und die Nasdaq 100 E-Minis gewannen 42,5 Punkte oder 0,17%. Die verhaltene Entwicklung deutet darauf hin, dass Anleger vor wichtigen Wirtschaftsdaten in Wartestellung gehen.
Umschichtungen stützen Nebenwerteaktien
Interessant ist die Entwicklung bei Small- und Mid-Cap-Aktien. Nachdem Technologiewerte in der vergangenen Woche unter Druck gerieten, profitierten unterbewertete Marktsegmente von Umschichtungen. Anleger suchten Alternativen zu den hochbewerteten Tech-Titeln und fanden diese bei kleineren Unternehmen, die in den letzten Monaten vernachlässigt worden waren.
Die Märkte richten ihren Blick nun auf eine Reihe wichtiger Datenveröffentlichungen. Zunächst stehen die Einzelhandelsumsätze auf der Agenda, gefolgt von verzögerten Arbeitsmarktdaten und Inflationszahlen. Diese Daten könnten die Erwartungen an die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve maßgeblich beeinflussen.
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Zur AktienanalyseFed-Berater dämpft Erwartungen an Jobwachstum
Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, äußerte sich am Montag zur künftigen Entwicklung des US-Arbeitsmarktes. Er erklärte, dass der Beschäftigungszuwachs in den kommenden Monaten aufgrund eines langsameren Wachstums der Erwerbsbevölkerung und höherer Produktivität geringer ausfallen könnte. Miles Sampson von Franklin Templeton Investment Solutions interpretierte dies als Versuch, die Erwartungen neu auszurichten: „Geringere Zuwächse bei den Beschäftigtenzahlen können immer noch mit dem Trendwachstum vereinbar sein und eine Folge schwächerer Datenpunkte sollte nicht automatisch Panik auslösen.


