US-Dollar verliert nach schwachem Jobmarktbericht im Februar
Die US-Wirtschaft verlor im Februar überraschend 92.000 Arbeitsplätze – der Dollar reagiert mit Kursverlusten.

Der US-Dollar hat am Freitag seine zuvor erzielten Gewinne wieder abgegeben, nachdem der amerikanische Arbeitsmarktbericht für Februar deutlich enttäuscht hatte. Die US-Wirtschaft verlor im vergangenen Monat 92.000 Stellen – ein drastischer Einbruch gegenüber den Erwartungen. Ökonomen, die von Reuters befragt wurden, hatten hingegen mit einem Zuwachs von 59.000 Arbeitsplätzen gerechnet.
Zugleich wurde der Januarwert nach unten revidiert. Statt des ursprünglich gemeldeten Stellenzuwachses von 130.000 wies die Revision nur noch ein Plus von 126.000 Stellen aus. Damit trübt sich das Bild des US-Arbeitsmarkts spürbar ein.
Devisenmärkte reagieren verhalten
Der Dollar-Index, der den Greenback gegenüber einem Korb wichtiger Weltwährungen misst, gab nach Veröffentlichung der Daten seine Gewinne vollständig ab und notierte mit 99,10 nahezu unverändert gegenüber dem Vortag. Auch gegenüber dem japanischen Yen zeigte sich der Dollar kaum bewegt: Das Währungspaar USD/JPY handelte bei 157,61, verglichen mit 157,905 unmittelbar vor Bekanntgabe der Zahlen.
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Zur AktienanalyseFür Anleger und Devisenhändler sind die US-Arbeitsmarktdaten ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Stärke der größten Volkswirtschaft der Welt. Schwache Beschäftigungszahlen können die Erwartungen an die US-Notenbank Fed beeinflussen – insbesondere hinsichtlich möglicher Zinssenkungen. Ein weicherer Arbeitsmarkt erhöht den Druck auf die Fed, die Geldpolitik früher zu lockern, was den Dollar tendenziell belastet.

