US-Bundesprogramm schult ältere Arbeitnehmer – Trump will kürzen
Ein US-Bundesförderprogramm hilft älteren Arbeitnehmern mit Ausbildung und Einkommen – die Trump-Regierung plant nun Kürzungen.

Ein US-amerikanisches Bundesprogramm, das ältere Arbeitnehmer schult und finanziell unterstützt, steht unter Druck. Die Trump-Regierung plant, die Mittel für dieses Programm zu kürzen – mit potenziell weitreichenden Folgen für vulnerable Bevölkerungsgruppen im Land.
Besonders betroffen wären Menschen wie Theresa Nottage. Die 67-jährige Frau aus Locust Grove im US-Bundesstaat Georgia ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wichtig solche Programme für ältere Amerikaner sein können. Nottage bezieht Sozialversicherungsleistungen als Haupteinkommensquelle und ist auf staatliche Unterstützung angewiesen, um ihre laufenden Kosten zu decken.
Steigende Kosten, stagnierende Einnahmen
Nottage berichtet, dass ihre monatliche Miete in diesem Jahr um 200 US-Dollar gestiegen ist. Dem gegenüber steht ein Anstieg ihrer Sozialversicherungsrente von lediglich rund 50 US-Dollar – eine erhebliche Lücke, die sie monatlich schließen muss. Diese Schere zwischen steigenden Lebenshaltungskosten und nahezu stagnierenden Rentenleistungen ist ein Problem, das viele ältere Amerikaner kennen.
Die Ausbildungsvergütung, die Nottage durch das Programm der Organisation Legacy Link erhält, hilft ihr dabei, persönliche Ausgaben zu bestreiten, die nicht durch SNAP-Leistungen – das amerikanische Pendant zu Lebensmittelmarken – abgedeckt werden. Für sie ist dieses Programm damit keine bloße Weiterbildungsmaßnahme, sondern ein wesentlicher Bestandteil ihrer finanziellen Grundsicherung.
Nottage sucht derzeit aktiv nach einer Vollzeitstelle. Das Ausbildungsprogramm bei Legacy Link soll ihr dabei helfen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und langfristig unabhängiger von staatlichen Transferleistungen zu werden.
Hintergrund: Ältere Arbeitnehmer in den USA
In den USA sind ältere Arbeitnehmer – also Menschen ab 55 Jahren – eine wachsende Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Viele von ihnen sind auf Beschäftigung angewiesen, weil Rentenleistungen und Sozialversicherung allein nicht ausreichen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu decken. Bundesprogramme, die gezielt ältere Arbeitnehmer schulen und in den Arbeitsmarkt integrieren, spielen dabei eine wichtige Rolle.
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Zur AktienanalyseKürzungen solcher Programme durch die Trump-Regierung würden genau jene Menschen treffen, die ohnehin bereits mit finanziellen Engpässen kämpfen. Für deutsche Beobachter lässt sich eine Parallele zur Diskussion um Weiterbildungsförderung für ältere Arbeitnehmer und die Grundsicherung im Alter ziehen – Themen, die auch hierzulande politisch brisant sind.
Die Debatte um die Kürzung des Bundesprogramms verdeutlicht einen grundlegenden Konflikt: Auf der einen Seite steht der politische Wille zur Haushaltskonsolidierung, auf der anderen Seite die soziale Realität von Menschen wie Theresa Nottage, für die staatliche Unterstützung keine Wahlmöglichkeit, sondern eine Notwendigkeit ist.


