ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-Börsen rutschen zum Monatsende Februar deutlich ab

Starke Erzeugerpreise und geopolitische Unsicherheiten belasteten die Wall Street am letzten Handelstag im Februar.

US-Börsen rutschen zum Monatsende Februar deutlich ab

Der letzte Handelstag im Februar endete für US-Anleger mit einem spürbaren Ausverkauf. Höher als erwartet ausgefallene Erzeugerpreise schürten neue Inflationssorgen und drückten die wichtigsten Indizes ins Minus. Der Dow Jones Industrial Average verlor 1,1 Prozent beziehungsweise 521 Punkte, der Nasdaq Composite gab 0,9 Prozent nach, und der S&P 500 büßte 0,4 Prozent ein.

Die Erzeugerpreise gelten als Frühindikator für die Verbraucherinflation. Steigen sie stärker als erwartet, befürchten Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen länger hochhalten könnte – was Aktien grundsätzlich belastet. Für deutsche Anleger ist dies relevant, da die Fed-Geldpolitik auch die Kursentwicklung an den europäischen Börsen beeinflusst.

Ölpreise und Anleiherenditen im Fokus

Parallel zum Aktienmarkt bewegten sich Öl und Anleihen in entgegengesetzte Richtungen. Die Nymex-Rohöl-Futures stiegen um 2,8 Prozent auf 67,02 US-Dollar, nachdem die jüngste Runde der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran ohne Einigung endete. Ein möglicher Stillstand bei den Verhandlungen lässt Sorgen um die Ölversorgung aufkommen.

Gleichzeitig fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen unter die psychologisch wichtige Marke von 4,0 Prozent. Sinkende Renditen signalisieren eine steigende Nachfrage nach sicheren Anlagen – ein klassisches Zeichen für Risikoaversion am Markt.

Paramount schlägt Warner Bros. Discovery im Bieterwettstreit

Für Bewegung im Medien- und Entertainmentsektor sorgte eine spektakuläre Übernahmenachricht. Paramount Skydance gewann den Bieterwettstreit um Warner Bros. Discovery und will nun die Kontrolle über den Konzern übernehmen, zu dem auch der Streamingdienst HBO Max gehört. Die Aktie von Paramount Skydance schoss daraufhin um 21 Prozent in die Höhe.

Die Papiere von Warner Bros. Discovery reagierten dagegen negativ und verloren mehr als 2 Prozent. Netflix profitierte ebenfalls von der Stimmung im Sektor und legte um beachtliche 14 Prozent zu. Die Konsolidierung im US-Medienmarkt schreitet damit weiter voran – mit möglichen Auswirkungen auch auf europäische Streaming-Anbieter und Medienunternehmen.

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