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US-Bohranlagen steigen erstmals seit drei Wochen wieder

US-Energieunternehmen haben erstmals seit drei Wochen wieder Öl- und Gasbohranlagen hinzugefügt. Die Gesamtzahl liegt jedoch weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau.

US-Bohranlagen steigen erstmals seit drei Wochen wieder

US-Energieunternehmen haben in der Woche bis zum 23. Januar erstmals seit drei Wochen wieder Bohranlagen in Betrieb genommen. Laut dem Baker Hughes Rig Count, einem wichtigen Frühindikator für die künftige Förderung, stieg die Anzahl der aktiven Öl- und Gasbohranlagen um eine Einheit auf 544.

Trotz dieses leichten Anstiegs bleibt die Gesamtzahl deutlich hinter dem Vorjahresniveau zurück. Mit 32 Bohranlagen weniger als im Januar 2024 liegt der Rückgang bei 5,6 Prozent. Die Ölbohranlagen erhöhten sich um eine auf 411, während die Gasbohranlagen unverändert bei 122 blieben.

Mehrjähriger Abwärtstrend setzt sich fort

Der US-Energiesektor befindet sich seit Jahren in einem kontinuierlichen Schrumpfungsprozess bei der Anzahl aktiver Bohranlagen. Für 2025 wird ein Rückgang von etwa 7 Prozent erwartet, nach 5 Prozent im Jahr 2024 und einem deutlichen Minus von 20 Prozent im Jahr 2023.

Dieser Trend spiegelt eine strategische Neuausrichtung der Energieunternehmen wider. Angesichts niedrigerer Ölpreise konzentrieren sich die Konzerne verstärkt auf Aktionärsrenditen und Schuldenabbau statt auf Produktionsausweitungen. Diese Zurückhaltung bei Investitionen zeigt sich auch in den Prognosen für die kommenden Jahre.

US-Ölförderung erreicht Höhepunkt

Die US Energy Information Administration (EIA) prognostiziert, dass die amerikanische Rohölförderung nach einem Rekordwert von 13,61 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2025 leicht auf etwa 13,59 Millionen Barrel täglich im Jahr 2026 zurückgehen wird.

Dies würde das vierte Jahr in Folge bedeuten, in dem die US-Spot-Rohölpreise sinken. Die Kombination aus zurückhaltenden Investitionen und stagnierender Produktion deutet auf eine Phase der Konsolidierung in der US-Energiebranche hin, die sich deutlich von den Wachstumsjahren der Schieferölrevolution unterscheidet.

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