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US-Benzinpreise steigen um 22 Cent: Diese Bundesstaaten trifft es am härtesten

Der landesweite Durchschnittspreis für Normalbenzin in den USA ist seit Freitag drastisch gestiegen.

US-Benzinpreise steigen um 22 Cent: Diese Bundesstaaten trifft es am härtesten

Die Benzinpreise in den USA haben einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Laut dem Automobilclub AAA stieg der landesweite Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin (rund 3,8 Liter) seit Freitag um 22 US-Cent auf 3,54 Dollar. Der stärkste Preisanstieg vollzog sich dabei zwischen Freitag und Montag.

Besonders hart traf es den Bundesstaat Utah, der mit einem Preisanstieg von 14 Prozent den größten Zuwachs aller US-Bundesstaaten verzeichnete. Insgesamt überstiegen die Preiserhöhungen in den fünf am stärksten betroffenen Bundesstaaten – Utah, Michigan, Colorado, New Hampshire und Tennessee – jeweils die Marke von 8 Prozent.

Regionale Unterschiede bei den Preisanstiegen

Während der Süden und Westen der USA stark betroffen sind, blieben die Bundesstaaten der Great Plains und des Mittleren Westens vergleichsweise verschont. South Dakota verzeichnete mit einem Anstieg von lediglich 1,8 Prozent den geringsten Zuwachs aller Bundesstaaten. Auch Minnesota, Missouri, Nebraska und Kansas blieben mit moderateren Steigerungen unter dem nationalen Durchschnitt.

Kalifornien bleibt weiterhin der teuerste Bundesstaat für Autofahrer: Mit durchschnittlich 5,29 Dollar pro Gallone zahlen Verbraucher dort rund 78 Prozent mehr als in Kansas, dem günstigsten Bundesstaat mit 2,96 Dollar pro Gallone. Trotz der bereits hohen Preise gehörte Kalifornien in dieser Woche zu den 15 Bundesstaaten mit den stärksten Preisanstiegen.

Für deutsche Leser zum Vergleich: Ein Preis von 3,54 Dollar pro Gallone entspricht umgerechnet etwa 0,88 Euro pro Liter – deutlich weniger als die aktuellen deutschen Spritpreise, die sich meist zwischen 1,70 und 1,90 Euro pro Liter bewegen. Die regionalen Preisunterschiede innerhalb der USA sind dabei erheblich größer als in Deutschland.

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