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US-Bankenchefs kassieren 258 Millionen Dollar Rekordvergütung für 2025

JPMorgan, Goldman Sachs und Co. belohnen ihre CEOs großzügig nach Rekordjahr

US-Bankenchefs kassieren 258 Millionen Dollar Rekordvergütung für 2025

Die Vorstandsvorsitzenden der sechs größten US-Banken haben für das Jahr 2025 gemeinsam Vergütungen in Höhe von 258 Millionen Dollar erhalten. Der massive Gehaltsanstieg von über 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr spiegelt ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr wider, in dem die Institute von einer starken Wirtschaft und lebhaften Kapitalmärkten profitierten.

Jeder der CEOs von JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Wells Fargo verdiente mindestens 40 Millionen Dollar. Die höchsten Gehaltssteigerungen verzeichneten Ted Pick von Morgan Stanley mit 32 Prozent und Charlie Scharf von Wells Fargo mit 28 Prozent. Citigroup-Chefin Jane Fraser erhielt 22 Prozent mehr, während Brian Moynihan von der Bank of America ein Plus von 17 Prozent verbuchen konnte.

JPMorgan-Chef Jamie Dimon bleibt mit 43 Millionen Dollar Spitzenverdiener, was einem Anstieg von 10 Prozent entspricht. Der 69-Jährige führt die größte US-Bank seit zwei Jahrzehnten und hat bisher keine Angaben zu seinem Rücktritt gemacht.

Rekordgewinne durch Handelsgeschäft

Die sechs Banken erwirtschafteten 2025 zusammen einen Rekordumsatz von fast 600 Milliarden Dollar – ein Plus von 6 Prozent gegenüber 2024. Die Gewinne stiegen insgesamt um 8 Prozent. Haupttreiber war das stark gestiegene Transaktions- und Handelsgeschäft, das von der Marktvolatilität durch Trumps Zollpolitik und geopolitische Unsicherheiten profitierte.

Besonders Goldman Sachs und Morgan Stanley verzeichneten in ihren Investment-Banking- und Trading-Sparten Rekordumsätze. Die Wall Street-Häuser nutzten die erhöhte Handelsaktivität und volatile Märkte optimal aus, um ihre Ergebnisse deutlich zu steigern.

Die hohen Vergütungen dürften in der aktuellen wirtschaftlichen Lage für Diskussionen sorgen, spiegeln jedoch die übliche Praxis wider, Top-Manager am Erfolg ihrer Institute zu beteiligen.

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