US-Arbeitsmarkt überrascht: 130.000 neue Jobs drücken Zinssenkungshoffnungen
Stärkster Stellenzuwachs seit über einem Jahr – Fed dürfte Leitzinsen vorerst stabil halten

Die US-Wirtschaft hat im Januar 130.000 neue Stellen geschaffen und damit das stärkste monatliche Wachstum seit über einem Jahr verzeichnet. Die Zahlen übertrafen die Konsensschätzungen der Analysten deutlich und festigen die Erwartung, dass die Federal Reserve die Leitzinsen auf absehbare Zeit unverändert lassen wird.
Die Beschäftigungsgewinne konzentrierten sich stark auf das Gesundheitswesen und verwandte Sektoren. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote auf 4,3 Prozent. Die robusten Arbeitsmarktdaten reduzieren den Druck auf die US-Notenbank, die Zinsen zeitnah zu senken – eine Entwicklung, die auch deutsche Anleger im Blick behalten sollten, da sie die globalen Kapitalmärkte beeinflusst.
Kraft Heinz stoppt Aufspaltungspläne
Kraft Heinz hat überraschend die Arbeit an der geplanten Aufspaltung zwischen seinem Geschäft mit Saucen und Gewürzen sowie dem Bereich für Grundnahrungsmittel vorerst eingestellt. CEO Steve Cahillane erklärte, er werde sich stattdessen darauf konzentrieren, das Unternehmen zurück auf Wachstumskurs zu bringen.
Der Lebensmittelkonzern will verstärkt in neue Marketing- sowie Produktentwicklungsmaßnahmen investieren. Die strategische Neuausrichtung signalisiert, dass das Management die organische Stärkung des Gesamtunternehmens einer Aufspaltung vorzieht.
Mattel enttäuscht mit Weihnachtsgeschäft
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Zur AktienanalyseDie Aktien von Mattel brachen um 25 Prozent ein, nachdem der Spielzeughersteller mitgeteilt hatte, dass der erwartete Anstieg der Weihnachtsverkäufe hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Der Hersteller von Barbie-Puppen und Hot-Wheels-Autos weitete die Rabatte aus, was die Gewinnmargen unter erheblichen Druck setzte.
Sowohl der Quartalsumsatz als auch der Gewinn verfehlten die Erwartungen deutlich. Besonders belastend für die Anleger: Das Management gab eine unter den Prognosen liegende Gewinnprognose ab, was auf anhaltende Herausforderungen im wichtigen Spielwarengeschäft hindeutet.


