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US-Aktienfutures steigen nach Ende der Angriffe auf Iran

Nach Bekanntgabe des Abschlusses der US-Angriffe gegen den Iran legen Futures deutlich zu – Asiens Märkte reagieren jedoch mit Verlusten.

US-Aktienfutures steigen nach Ende der Angriffe auf Iran

Die US-Aktienfutures haben am frühen Donnerstag zugelegt, nachdem die Vereinigten Staaten den Abschluss ihrer Militärangriffe gegen den Iran offiziell bekanntgaben. Die Erleichterung an den Märkten fiel jedoch verhalten aus, da Golfstaaten weiterhin von feindseligen Aktivitäten Teherans berichteten.

Der S&P 500-Future stieg um 0,4 Prozent, während der Nasdaq 100-Future um 0,6 Prozent zulegte. Die an den Dow Jones Industrial Average gekoppelten Futures gewannen 110 Punkte oder 0,2 Prozent hinzu. Die Bewegungen spiegeln die Hoffnung der Anleger wider, dass eine unmittelbare militärische Eskalation vorerst abgewendet sein könnte.

Asien-Pazifik-Märkte unter Druck

Ein deutlich anderes Bild zeigte sich in der asiatisch-pazifischen Region: Die dortigen Märkte eröffneten am Donnerstag schwächer. Besonders stark traf es Südkorea – der Kospi-Index verlor im frühen Handel 4,1 Prozent und führte damit die Verluste in der Region an.

Auch der japanische Nikkei 225 gab nach. Die divergierende Reaktion zwischen den US-Futures und den asiatischen Aktienmärkten verdeutlicht die Unsicherheit, die geopolitische Spannungen im Nahen Osten nach wie vor auslösen. Für Anleger in der Region wiegen die Risiken offenbar schwerer als für jene, die auf eine baldige Deeskalation setzen.

Geopolitische Lage bleibt angespannt

Trotz der positiven Reaktion der US-Futures bleibt die geopolitische Lage fragil. Golfstaaten meldeten weiterhin feindselige Aktivitäten aus dem Iran, was die Hoffnungen auf eine rasche Entspannung dämpft. Für Investoren weltweit bedeutet dies erhöhte Wachsamkeit – insbesondere mit Blick auf Energiemärkte und Rohstoffpreise, die traditionell sensibel auf Konflikte im Nahen Osten reagieren.

Deutsche Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten. Geopolitische Risiken dieser Größenordnung können kurzfristig zu erhöhter Volatilität an den europäischen Börsen führen, auch wenn die unmittelbaren Auswirkungen auf den DAX und andere europäische Indizes von der weiteren Entwicklung der Lage abhängen.

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