ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

US-Aktienfonds verlieren 1,42 Milliarden Dollar durch KI-Ängste und Zinssorgen

Erste Nettoabflüsse seit drei Wochen - Anleihen profitieren mit 13,37 Milliarden Dollar Zufluss

US-Aktienfonds verlieren 1,42 Milliarden Dollar durch KI-Ängste und Zinssorgen

US-Aktienfonds haben in der Woche bis zum 11. Februar Nettoabflüsse von 1,42 Milliarden Dollar verzeichnet. Dies markiert die ersten wöchentlichen Verkäufe seit dem 21. Januar, wie aus Daten von LSEG Lipper hervorgeht. Auslöser waren Sorgen über hohe KI-Investitionen von Unternehmen sowie ein robuster Arbeitsmarktbericht, der Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Federal Reserve dämpfte.

Der Nasdaq Composite Index brach am Donnerstag um 2,03 Prozent ein. Anleger befürchten zunehmend, dass künstliche Intelligenz verschiedene Branchen grundlegend verändern könnte - von Software über Rechtsdienstleistungen bis hin zur Vermögensverwaltung. Die Unsicherheit über die tatsächlichen Erträge der Milliarden-Investitionen in KI-Technologie belastet die Stimmung.

Große Fonds besonders betroffen

Besonders hart traf es Large-Cap-Fonds mit Abflüssen von 12,34 Milliarden Dollar. Mid-Cap-Fonds verloren 787 Millionen Dollar. Gegen den Trend konnten jedoch Small-Cap-Fonds Zuflüsse von 2,01 Milliarden Dollar verbuchen. Kleinere Unternehmen profitieren möglicherweise davon, dass sie als weniger anfällig für KI-bedingte Umwälzungen gelten.

Anleger warten gespannt auf die Inflationsdaten für Januar, die am Freitag veröffentlicht wurden. Diese Zahlen sind entscheidend für die weitere Geldpolitik der Fed. Ein starker Arbeitsmarkt hatte zuvor die Erwartungen gedämpft, dass die Notenbank die Zinsen zeitnah senken könnte.

Anleihen als sicherer Hafen

US-Anleihenfonds verzeichneten zum sechsten Mal in Folge Zuflüsse - diesmal in Höhe von 13,37 Milliarden Dollar. Investment-Grade-Fonds mit kurz- bis mittelfristiger Laufzeit zogen 4,29 Milliarden Dollar an. Staats- und Treasury-Fonds erhielten 3,09 Milliarden Dollar, während allgemeine steuerpflichtige Rentenfonds 2,7 Milliarden Dollar verbuchen konnten.

Geldmarktfonds mussten nach zwei Wochen mit Zuflüssen einen Rückschlag hinnehmen. Anleger zogen 25,83 Milliarden Dollar ab, möglicherweise um in höher verzinste Anleihen umzuschichten. Die Verschiebung zeigt, dass Investoren in unsicheren Zeiten Sicherheit und planbare Erträge bevorzugen.

Us-AktienfondsKi-SorgenZinssenkung FedAnleihen-ZuflüsseNasdaq

Disclaimer