URU Metals präzisiert Explorationsziele bei Nickelprojekt Zeb in Südafrika
Neue Bodenuntersuchungen auf dem Zeb-Nickelprojekt in Limpopo liefern wichtige Erkenntnisse zu Target 2 und stärken die Ziel-Pipeline vor der nächsten Bohrphase.

Das an der AIM notierte Bergbauunternehmen URU Metals hat ein weiteres Update zu seinem Boden-Geophysikprogramm auf dem Nickelprojekt Zeb in der südafrikanischen Provinz Limpopo veröffentlicht. Die abschließende Interpretation der Bodenuntersuchungsdaten über Target 2 hat weitere Explorationsziele innerhalb des umfassenderen Zeb-Nickel-Zufuhrsystems präzisiert. Damit setzt URU seine systematische Vorbereitung auf die nächste Bohrphase fort.
Target 2 war ursprünglich durch die elektromagnetische Spectrem-Vermessung aus der Luft im Jahr 2025 identifiziert worden und galt als eines der vorrangigen elektromagnetischen Luftziele für bodengestützte Folgemaßnahmen. Das Ziel des gesamten Bodenprogramms bestand darin, die aus der Luft identifizierten Ziele von der Oberfläche aus zu bestätigen, die Zieldefinition zu verbessern und das Unternehmen bei der Einstufung der Ziele vor der nächsten Bohrphase zu unterstützen.
Komplexeres Bild bei Target 2
Die Ergebnisse für Target 2 zeigen ein komplexeres Bild als bei dem zuvor bestätigten Target 1. Die Bodenuntersuchungen bestätigten darunter liegende magnetische Körper, die sowohl mit den nördlichen als auch mit den südlichen Bereichen von Target 2 in Verbindung stehen. URU stuft Target 2 daher weiterhin als geologisch interessant ein, jedoch als sekundäres Folgegebiet hinter dem vorrangigen Target 1.
Die magnetischen Luftdaten deuten darauf hin, dass sich sowohl im nördlichen als auch im südlichen Bereich von Target 2 noch ausgeprägte magnetische Körper unter der Oberfläche befinden. Diese Merkmale könnten ultramafisches Gestein oder verwandte geologische Körper innerhalb des größeren Zufuhrsystems darstellen. Das Unternehmen wird Target 2 daher eher als Folgegebiet und nicht als Primärziel behandeln.
Weitere Arbeiten könnten eine verfeinerte Modellierung, Bodenüberprüfungen und mögliche Erkundungsbohrungen umfassen – je nachdem, wie Target 2 im Vergleich zu Target 1 und anderen Zielen im gesamten Projektgebiet abschneidet. Die Ergebnisse werden nun in das geologische 3D-Modell des Unternehmens integriert und im Vergleich zur breiteren Ziel-Pipeline bei Zeb bewertet.
Flexibles Bohrprogramm geplant
URU betont, dass die nächste Bohrphase flexibel gestaltet wird, um die am besten bewerteten Ziele im gesamten Projekt zu testen. Dies kann sowohl Nickel-, Kupfer- und Platingruppenelemente (PGE) im Platreef-Stil als auch hochgradige Massivsulfid-Ziele umfassen, die mit dem interpretierten Zufuhrsystem in Verbindung stehen. Das erklärte Arbeitsprogramm des Unternehmens umfasst dabei folgende Schritte:
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- Festlegung der Anzahl und Position der Bohrlöcher
- Planung von Ressourcenbohrungen für Nickel/Kupfer/PGE in Zone 2
- Erprobung hochgradiger Nickelziele in Zone 3
- Bohrungen auf sich überschneidenden Leiter- und Dichteanomalien
Die endgültigen Standorte, Tiefen und die Abfolge der Bohrlöcher werden nach Abschluss der Zielpriorisierung, der Landnutzungsplanung und der Beauftragung von Subunternehmern festgelegt. Das Unternehmen wählt derzeit Bohrunternehmen aus und finalisiert die entsprechenden Verträge.
URU-Explorationsleiter Richard Montjoie bezeichnet die Ergebnisse von Target 2 als wichtig für das Verständnis der umfassenderen Ziel-Pipeline bei Zeb Nickel. Er erklärt, dass das Ziel zwar komplexer als Target 1 sei, das Vorhandensein tiefer liegender magnetischer Körper jedoch bedeute, dass das Gebiet geologisch interessant bleibe und Folgetests rechtfertige. Genau deshalb habe das Unternehmen das Bodenuntersuchungsprogramm vor den Bohrungen durchgeführt – um Unsicherheiten zu verringern, Ziele zu priorisieren und künftiges Kapital auf die aussichtsreichsten Möglichkeiten zu konzentrieren.
„Unser umfassenderes Explorationsmodell bleibt unverändert. Zeb Nickel enthält ein großes, noch wenig erforschtes Zufuhrsystem, und frühere Bohrungen haben bereits eine hochgradige Sulfidmineralisierung in diesem Umfeld bestätigt. Der nächste Schritt besteht darin, die neuen Daten in unser 3D-Modell zu integrieren und ein flexibles, gestuftes Bohrprogramm zu entwerfen, das sich auf die am besten bewerteten Ziele im gesamten Projekt konzentriert", so Montjoie.


