Ursula von der Leyen fordert Zusammenarbeit der G7 in grüner Energiewende
G7-Gipfel: Gemeinsame Nutzung von Technologie und kritischen Mineralien für eine nachhaltige Zukunft

G7-Mitglieder sollten nicht im Bereich erneuerbarer Energien gegeneinander konkurrieren, sondern zusammenarbeiten, um Technologien zu nutzen und sichere Quellen für wichtige Mineralien für eine grüne Transition zu sichern. Dies forderte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bei einem G7-Gipfel in der japanischen Stadt Hiroshima. Der Fokus liegt darauf, die Abhängigkeit von China zu reduzieren, das die Lieferkette für kritische Mineralien dominiert.
Angesichts der geopolitischen Schwierigkeiten beschleunigt sich der Übergang zu sauberer Energie, so von der Leyen. Die G7-Länder wollen bis spätestens 2050 kohlenstoffneutral werden und ihren Energiemix um Windkraft, Solarenergie und andere erneuerbare Energien erweitern.
Die Europäische Union strebt an, bis 2030 40% der von ihr verbrauchten kritischen Rohstoffe selbst zu verarbeiten und damit ihre Abhängigkeit von China drastisch zu reduzieren. Derzeit bezieht die EU über 90% der für die Windkraft- und Batterieerzeugung wichtigen Mineralien aus China.
Von der Leyen schlug vor, dass die G7 Ziele für den Aufbau globaler Produktionskapazitäten im Bereich saubere Energie festlegen und "grüne Allianzen" sowohl untereinander als auch mit anderen vertrauenswürdigen Partnern etablieren sollten. Gleichzeitig sollten Bedenken hinsichtlich fairer Wettbewerbsbedingungen angegangen werden.
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Zur AktienanalyseEin Vorschlag von von der Leyen war die Gründung eines "Critical Raw Materials Club" im Rahmen des G7-Gipfels. Kanada, ein Mitglied der G7, verfügt über viele der für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge verwendeten kritischen Mineralien wie Lithium, Kobalt und Nickel. Die kanadische Regierung unterstützt Produzenten und Verarbeiter bei der Skalierung der Produktion. Australien, das kein G7-Mitglied ist, hat Fördermittel für Unternehmen im Bereich kritischer Mineralien bereitgestellt, um die Entwicklung der Batteriechemie-Industrie zu beschleunigen. Der australische Premierminister Anthony Albanese nimmt als Gast am G7-Gipfel teil.


