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Uranprojekt in der Mongolei vereinbart

Vorläufige 1,6-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit Frankreichs Orano für Uranabbau bis 2044

Uranprojekt in der Mongolei vereinbart

Die mongolische Regierung hat eine vorläufige Vereinbarung mit der französischen Orano Mining Group über ein lang erwartetes Uranbergbauprojekt im Wert von 1,6 Milliarden US-Dollar getroffen. Wie die Regierung mitteilte, wurde ein Entwurf der Vereinbarung dem mongolischen Parlament zur ersten Diskussion vorgelegt. Das Projekt sieht eine Anfangsinvestition von 500 Millionen US-Dollar vor, während die Gesamtinvestition sich auf 1,6 Milliarden US-Dollar beläuft.

Die vorbereitende Phase des Projekts soll zwischen 2024 und 2027 stattfinden, wobei die erste Produktion im Jahr 2028 erwartet wird. Die Regierung erklärte weiter, dass die Spitzenproduktion des Projekts im Jahr 2044 mit 2.600 Tonnen Uran erreicht werden soll. Der Premierminister der Mongolei, Oyun-Erdene Luvsannamsrai, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Fortschritt, der sowohl Investitionen aus dem Ausland als auch Arbeitsmöglichkeiten für die mongolische Bevölkerung fördern soll.

Ursprünglich hatte eine Pressemitteilung fälschlicherweise berichtet, dass eine endgültige Einigung erzielt worden sei. Später wurde eine korrigierte Mitteilung veröffentlicht, die klarstellte, dass es sich um eine vorläufige Vereinbarung handelt. Zudem wurde in der korrigierten Mitteilung eine frühere fehlerhafte Angabe zur Spitzenproduktion berichtigt. Statt 2,6 Millionen Tonnen wurde der korrekte Wert von 2.600 Tonnen genannt.

Orano, eines der weltweit führenden Unternehmen im Uranabbau, ist in Kanada, Kasachstan und Niger aktiv und seit über 25 Jahren in der Mongolei tätig. Das Unternehmen hat dort bislang Explorationsarbeiten durchgeführt, wie auf seiner Website angegeben wird. Dieses Projekt stellt einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Orano und der Mongolei dar und könnte zukünftig die wirtschaftliche Entwicklung des Landes vorantreiben.

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