United Airlines steigert Gewinn durch Premium-Sitze
United Airlines erwartet für 2025 einen deutlichen Gewinnsprung. Das Wachstum wird vor allem durch teurere Premium-Sitze und das Vielfliegerprogramm getragen, während der Standardticket-Verkauf dahinter zurückbleibt.

United Airlines rechnet für das laufende Jahr mit einem kräftigen Gewinnzuwachs. Die US-Fluggesellschaft profitiert dabei besonders von zahlungskräftigen Reisenden, die bereit sind, für mehr Komfort tiefer in die Tasche zu greifen.
Premium-Segment übertrifft Erwartungen
Im vierten Quartal 2024 stiegen die Einnahmen aus Premium-Angeboten wie First-Class-Sitzen und Plätzen mit zusätzlicher Beinfreiheit um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit wuchs dieser Bereich deutlich stärker als der Gesamtumsatz, der um etwa 5 Prozent auf 15,4 Milliarden Dollar zulegte.
Das Umsatzwachstum ist umso bemerkenswerter, als die Fluggesellschaft mit erheblichen Hindernissen zu kämpfen hatte. Der Government Shutdown der US-Regierung im Herbst zwang United zur Streichung zahlreicher Flüge, nachdem die Luftfahrtbehörde FAA Kürzungen im Flugverkehr angeordnet hatte.
Gewinn trotz politischer Turbulenzen
Der Shutdown kostete United nach eigenen Angaben rund 250 Millionen Dollar beim Vorsteuergewinn. Dennoch erzielte die in Chicago ansässige Fluggesellschaft im vierten Quartal einen Gewinn von über 1 Milliarde Dollar, was 3,19 Dollar je Aktie entspricht.
Bereinigt um Einmaleffekte belief sich der Gewinn auf 3,10 Dollar pro Aktie und übertraf damit die Prognosen der von FactSet befragten Analysten. Die Ergebnisse zeigen, dass United mit seiner Strategie, verstärkt auf Premium-Reisende zu setzen, auf dem richtigen Weg ist.
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Zur AktienanalyseLoyalitätsprogramm als Wachstumstreiber
Neben den Premium-Sitzen trägt auch das Vielfliegerprogramm überproportional zum Unternehmenserfolg bei. Diese beiden Bereiche entwickeln sich deutlich besser als der Verkauf von Standardtickets und dürften auch in Zukunft die Gewinnentwicklung maßgeblich bestimmen.


