United Airlines Boeing 787 notlandet nach Triebwerksbrand in Los Angeles
Ein United-Airlines-Flug musste am Montag kurz nach dem Start in Los Angeles wegen eines mutmaßlichen Triebwerksbrands umkehren.

Ein Flug der United Airlines hat am Montagnachmittag kurz nach dem Abflug vom Los Angeles International Airport notlanden müssen. Ursache war ein mutmaßlicher Brand im linken Triebwerk einer Boeing 787-9 Dreamliner. An Bord befanden sich 256 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder.
Der Flug UA 2127 war auf dem Weg zum Newark Liberty International Airport an der US-Ostküste, als der Vorfall gegen 14:20 Uhr Ortszeit (19:20 Uhr GMT) eintrat. Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte, dass die Maschine sicher nach Los Angeles zurückgekehrt sei. Passagiere mussten das Flugzeug über Notrutschen auf einer Rollbahn verlassen und wurden anschließend mit Bussen zum Terminal gebracht.
Keine Verletzten, FAA verhängt kurzzeitigen Startstopp
Laut United Airlines gab es keine Berichte über Verletzte unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern. Veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten Einsatzkräfte, die das linke Triebwerk abspritzten, sowie Rauch, der aus dem Triebwerk aufstieg. In sozialen Medien kursierende Videos dokumentierten zudem die Evakuierung über die Notrutschen.
Die FAA verhängte infolge des Vorfalls vorübergehend ein Startverbot (Ground Stop) am Flughafen Los Angeles. Nach der Aufhebung dieser Maßnahme wies die Behörde darauf hin, dass es weiterhin zu Ankunftsverspätungen von bis zu 30 Minuten kommen könne. Der Hersteller Boeing äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseDie Boeing 787-9 Dreamliner ist ein modernes Langstreckenflugzeug, das bei zahlreichen internationalen Fluggesellschaften im Einsatz ist. United Airlines betreibt eine große Flotte dieses Typs für Transatlantik- und Transkontinentalflüge. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsvorfällen rund um Boeing-Flugzeuge ein, die das Unternehmen zuletzt unter erhöhten Beobachtungsdruck gestellt haben.


