ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Uniper hat die Gaskrise überwunden

Uniper profitiert von fallenden Gaspreisen und erfolgreichen Absicherungsgeschäften

Uniper hat die Gaskrise überwunden

Der Energieversorger Uniper hat sich nach einem turbulenten Jahr 2022, das von Milliardenverlusten geprägt war, beeindruckend erholt. Ein Rückblick: Die Gaskrise hatte Uniper in eine prekäre finanzielle Lage versetzt, die schließlich staatliche Interventionen in Form von milliardenschweren Stabilisierungspaketen erforderte. Nach diesen Turbulenzen erfreut sich das Unternehmen nun wieder finanzieller Stabilität und hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 überraschend hohe Gewinne verzeichnet.

Einer der Hauptgründe für diese positive Entwicklung ist der Fall der Gaspreise. Zudem haben Absicherungsgeschäfte, die sich auf die Bereiche der Stromerzeugung aus Kohle- und Gaskraftwerken sowie auf den Transport und die Lagerung von Gas beziehen, zu außerordentlichen Erträgen geführt. Diese Geschäfte, bekannt als Termingeschäfte, ermöglichten es Uniper, schon im ersten Halbjahr beachtliche Gewinne zu erzielen, und dieser Trend setzte sich auch im dritten Quartal fort. So liegt das Nettoergebnis von Uniper für die ersten neun Monate zwischen vier und fünf Milliarden Euro. Als Konsequenz dieser erfreulichen Wirtschaftsnachrichten stieg die Aktie des Konzerns an der Frankfurter Börse um über zehn Prozent.

Uniper, als Deutschlands größter Gashändler, versorgt nicht nur Hunderte von Stadtwerken und Industrieunternehmen mit Erdgas, sondern betreibt auch viele Kraftwerke in Deutschland und in vier anderen europäischen Ländern. Diese Kraftwerke produzieren Strom aus verschiedenen Energiequellen wie Gas, Kohle, Wasserkraft, Kernkraft und Öl. Zudem ist Uniper führend in der Lagerung von Erdgas.

Die Beziehung des Unternehmens zum deutschen Staat hat sich nach den vergangenen Herausforderungen weiterentwickelt. Nachdem Uniper im letzten Jahr 13,5 Milliarden Euro aus dem milliardenschweren Stabilisierungspaket in Anspruch genommen hatte, besitzt der Bund derzeit 99 Prozent der Anteile am Unternehmen. Aufgrund von Vorgaben der EU-Kommission muss der Bund seinen Anteil bis Ende 2028 jedoch auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren.

Uniper hat bereits Schritte unternommen, um diesen Übergangsprozess zu erleichtern. In der vergangenen Woche kündigte das Unternehmen an, sein Grundkapital herabzusetzen und Kapitalmaßnahmen durchzuführen, um den Bundesanteil zu reduzieren. Eine solche Maßnahme könnte beispielsweise die Zusammenlegung von 20 Aktien zu einer einzigen sein. Die finale Entscheidung über diese Kapitalherabsetzung wird in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 8. Dezember getroffen. Das FDP-geführte Bundesfinanzministerium plant indes, eine Ausstiegsstrategie zu entwickeln, wobei ein möglicher Börsengang in Erwägung gezogen wird.

ErdgasEnergiekriseDeutschlandUniper

Disclaimer