Unicorn Mineral Resources sichert sich 1,25-Millionen-Pfund-Darlehen für Kupfermine
Das Londoner Explorationsunternehmen UMR erhält eine Kreditfazilität zur Finanzierung der geplanten Übernahme der namibischen Kupfermine Klein Aub.

Unicorn Mineral Resources (UMR), ein an der Londoner Börse notiertes Mineralexplorations- und Erschließungsunternehmen, hat sich mit seinem eigenen Vorsitzenden Paddy Doherty auf die wesentlichen Bedingungen einer Kreditfazilität in Höhe von 1,25 Millionen Britischen Pfund geeinigt. Das Darlehen ist unbesichert, läuft über ein Jahr und soll in erster Linie die geplante Übernahme der Kupfermine Klein Aub in Namibia finanzieren.
Neben der Akquisitionsfinanzierung werden die Mittel auch für den allgemeinen Betriebskapitalbedarf sowie für laufende betriebliche Ausgaben im Rahmen der Unternehmensaktivitäten in Namibia und Irland eingesetzt. Die Tatsache, dass der Darlehensgeber der eigene Vorsitzende des Unternehmens ist, unterstreicht das persönliche Engagement von Paddy Doherty an der strategischen Entwicklung von UMR.
Bedingungen und Zeitplan
Die Kreditfazilität steht unter mehreren Vorbehalten: Zunächst muss die formelle Darlehensdokumentation abgeschlossen werden. Darüber hinaus sind die Unterzeichnung der formellen Kaufverträge für die Übernahme von Klein Aub sowie der Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen notwendig. UMR geht davon aus, dass sämtliche dieser Schritte im Juli abgeschlossen sein werden.
Die Weichen für diesen Schritt wurden bereits im November des vergangenen Jahres gestellt, als UMR eine Grundsatzvereinbarung – im Englischen als „Heads of Terms" bezeichnet – zum Erwerb der Mine Klein Aub unterzeichnete. Solche Grundsatzvereinbarungen legen die wesentlichen kommerziellen Eckpunkte einer geplanten Transaktion fest, ohne bereits rechtlich bindend zu sein.
Die Mine Klein Aub: Historische Bedeutung und verbleibendes Potenzial
Die Kupfermine Klein Aub befindet sich am südwestlichen Rand des sogenannten Kalahari-Kupfergürtels – einer geologisch bedeutsamen Region im südlichen Afrika, die für ihre reichen Kupfer- und Silbervorkommen bekannt ist. Die Mine verfügt über eine bemerkenswerte Betriebsgeschichte: Während ihrer 21-jährigen aktiven Betriebszeit bis zum Jahr 1987 wurden insgesamt drei Erzkörper abgebaut.
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseIn dieser Zeit förderte die Mine 5,5 Millionen Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2 Prozent Kupfer und 50 Gramm Silber je Tonne – Werte, die im internationalen Vergleich als solide gelten. Während des Betriebs wurden die gesamten abbaubaren Reserven auf 7,5 Millionen Tonnen geschätzt. Daraus ergibt sich, dass nach dem Ende der Produktion noch rund zwei Millionen Tonnen Erz im Boden verblieben sind.
Für UMR stellt dieses verbleibende In-situ-Potenzial den zentralen Anreiz für die Übernahme dar. Mit der gesicherten Finanzierung durch die Kreditfazilität des Vorsitzenden rückt die formelle Übernahme der historischen Kupfermine nun einen entscheidenden Schritt näher.


